Freitag, 28. Februar 2014

Mittwoch, 26. Februar 2014

STERNE (2) - Entstehung der Astrophysik Teil 2


Mein Vorlesungsmanuskript "Sterne (2)" können Sie über folgenden Link als PDF-Datei herunterladen:



Hirschberger Tal: Upgrade 1 (Niederschlesien)

Ein Gastbeitrag von Björn Ehrlich, Zittau-Hörnitz

Siehe auch hier:  Hirschberger Tal

'Zwischen Fischbach und dem Boberthale liegen die beiden sogenannten Fischbacher Berge, der Forst und der Falkenstein. Ihre ausgezeichnete konische Form, ihre Zwillingslage nebeneinander, und die etwas beträchtlichere Höhe des ersteren, macht sie von den Höhen des Riesengebirges herab, unter allen Bergen zwischen Schmiedeberg und dem Boberflusse bemerkbar, und erinnert den Reisenden, der die böhmischen Trappformazionsgebirge im bunzlauer Kreise kennt, unwillkürlich an die beyden Bösige zwischen Hirschberg und Weißwasser. Indes sind die beyden Fischbacher Berge, die man in der Schmiedeberger Gegend auch die Falkensteine nennt, durchaus wahre Granitberge, und auch ihre Form verändert sich in größerer Nähe dergestalt, daß nur der eigentlich sogenannte Fischbacher Berg oder Falkenstein noch eine etwas keglichte Form behält. Die Aussicht von diesen beiden Bergen, zumal von dem höheren Forste nach allen Seiten hin, vornehmlich aber gegen Süden, wo die ganze Kette des Riesengebirges sich ausdehnt, ist eine der außerordentlichsten und schönsten, die man in den Sudeten haben kann. Man erhält in Fischbach leicht einen Wegweiser, um auf die Kuppen dieser Berge zu gelangen.'

Dr. J.K.E. Hoser, 1804

Der K.K. Hofmedicus und Leibarzt Sr. K. H. des Erzherz. Karl verfasste 1804 sein Standardwerk 'Das Riesengebirge in einer statistisch-topographischen und pittoresken Übersicht mit erläuternden Anmerkungen und einer Anleitung dieses Gebirge auf die zweckmäßigste Art zu bereisen' in zwei Bänden. Da sich in diesem Teil Niederschlesiens bis heute nicht allzu viel verändert hat, kann man den Beschreibungen auch heute noch gut folgen.

Die Falkenberge im Fischbacher Forst (Góry Sokole) sind uns bereits bei früheren Unternehmungen in dieser Gegend aufgefallen und wecken schon durch ihr Erscheinungsbild den unbedingten Wunsch zu einer Besteigung. Die markanten Gipfel, der südlichere Kreuzberg (Krzyżna Góra) und der Forstberg (Sokolik) sind zugänglich und gesichert, wobei man beim Aufstieg zum Kreuzberg eine gewisse Vorsicht walten lassen muss. Zur Plattform auf dem Forstberg führt eine kunstvoll geschmiedete Treppe. Die Aussicht von beiden Felsen ist gewaltig : das Panorama erfasst den Kamm des Riesengebirges, das Hirschberger Tal, das Bober- Katzbach Gebirge (Góry Kaczawskie). An den Türmen des Forstberges sind gewagte Kletterwege angelegt. Im Tal fließt ruhig die Bober (Bóbr) und zu Füßen der Berge liegt das Schloss Fischbach (Karpniki), dessen Renovierung abgeschlossen und seine baldige Eröffnung absehbar ist.

Am Sattel an der Straße von Fischbach nach Rohrlach (Trzcińsko) befindet sich ein bewachter Parkplatz, von wo aus man die Wanderung antreten kann. Je nach Verweildauer auf den Felsen sollte die Tour in 2 - 3 Stunden absolviert sein.



Vom Riesengebirgskamm erkennt man den Doppelgipfel der Falkenberge (im Hintergrund mittig)


Aufgang zum Kreuzberg


Blick vom Kreuzberg zum Riesengebirgskamm …


… und über den Fischbacher Forst



Aufgang zum Forstberg



Blicke vom Forstberg...



Kletterer an der Felswand des Forstberges


Der Forstberg mit seinem Doppelgipfel


Rohrlach am Bober


Die noch schneebedeckten Kämme des Riesengebirges


Schloss Fischbach vor malerischer Kulisse

www.wincontact.de


Entdeckung in Nachbars's Aquarium - Skalare oder Segelflosser


Früher nur im Amazonas und seinen Nebenflüssen - heute in fast jedem Aquarium - Segelflosser oder Skalare...

www.wincontact.de

Samstag, 22. Februar 2014

Kohl- und Blaumeise: Flugstudien


Heute im Schülerbusch bei Zittau:  Flugmanöver von Blau- und Kohlmeise...







www.wincontact.de

Mittwoch, 19. Februar 2014

Dienstag, 18. Februar 2014

Lehrpfad im Muskauer Faltenbogen

Ein Gastbeitrag von Björn Ehrlich, Zittau-Hörnitz

Wir verlassen heute einmal die böhmische Landschaft und wenden uns einer völlig andersartigen Gegend zu, ganz im Norden der Oberlausitz. Hier befindet sich der Muskauer Faltenbogen. Jeder weiß natürlich, daß es sich dabei um eine Stauchendmoräne der Elstereiszeit handelt. Wir lassen uns darüber ausnahmsweise einmal durch Wikipedia aufklären. Da heißt es

'Der Gletscher, das Inlandeis, stauchte die vor und unter ihm liegenden Sand- und Braunkohleschichten auf mehr als 40 km Länge zu einem kleinräumigen Faltenbogen auf, der rezent als flachwelliger Hügelzug erhalten und weltweit nahezu einmalig ist.

Während man lange Zeit davon ausging, dass der Faltenbogen in der Saaleeiszeit gebildet wurde, entstand er nach neueren Untersuchungen bereits in der Elstereiszeit. Dass er im Bereich einer saalezeitlichen Endmoräne liegt, ist dabei eher zufälliger Natur.'

Alles klar ? Kurz und gut, in der grenznahen Bergbaufolgelandschaft zwischen Deutschland und Polen wurde bei Lugknitz (Łęknica) aus Mitteln der Europäischen Union ein Geopark angelegt, durch welchen ein sehenswerter Lehrpfad mit einer Länge von ca. 5 km führt, der das aufgelassene Grubengelände durchquert, in dem bis in die 1970-ger Jahre noch Braunkohle und Keramikton abgebaut wurden. Die alten Gruben und Schächte haben sich mit Wasser gefüllt. Beachtlich sind die Erosionsformen an den Abraumhalden und die nährstoffarmen, versäuerten Seen, die hier entstanden sind. Bei entsprechenden Lichtverhältnissen erscheinen die Teiche in aufregenden Farben und die zerstörten, sterbenden Stümpfe der Bäume, welche aus den Tümpeln ragen, hinterlassen einen gespenstischen Eindruck. Der Lehrpfad ist etwa 5 km lang und somit auch geeignet für einen Familienausflug mit Kindern.


Die Wanderung kann man mit einem Besuch des Bad Muskauer Schlosses verbinden. Der Park ist sehr sehenswert und die Restauratoren können für sich in Anspruch nehmen, mit der Herrichtung des Schlosses ein wahres Kleinod geschaffen zu haben. Die Fürst-Pückler-Ausstellung ist fantasievoll gestaltet und versprüht einen Charme, der wohl dem vermeintlichen Charakter und dem Wesen des Schwerenöter Hermann Fürst von Pückler sehr gerecht wird.




Unterwegs im Geopark












Schloß und Park Bad Muskau







Durch den Schloßpark verläuft heute die deutsch-polnische Grenze, welche durch die Neiße markiert wird

www.wincontact.de

Sonntag, 16. Februar 2014

Die Reste der alten Holländer-Windmühle auf dem Kahlen Berge bei Oberwittig am Rand des Isergebirges


An zwei Tagen im Jahr kann man vom Hasenberg bei Zittau aus die Sonne genau hinter dem Kahlen Berg bei Oberwittig aufgehen sehen. Auf diesem windigen unbewaldeten Hügel im Vorland des Isergebirges stand bereits 1830 eine Windmühle, die aber  - zuletzt als Aussichtsturm genutzt - nach der Vertreibung der Bewohner des Ortes Hohenwald (der Ort existiert nicht mehr) endgültig eingefallen ist. Dafür hat man auf der Anhöhe einen kleinen Windpark aus mittlerweile 11 WKA's angelegt. Meines Wissens sind das die einzigen WKA's im Bereich des böhmischen Lausitzer- und des Isergebirges. Die Tschechen sind halt nicht so verrückt wie die "Deutschen" - um es einmal pauschal auszudrücken. Dort kommt  i.d.R. Landschaftsverschandelung durch Energieerzeugungsanlagen mit vernachlässigbarer Leistungsdichte (insbesondere bei Flaute) gar nicht erst in Betracht. Aber ich wollte ja was über "die" Windmühle auf dem Kahlen Berge erzählen.


Die Holländer-Windmühle, deren Rundbau noch heute als Ruine vorhanden ist, wurde im Jahre 1830 von dem Anwohner des etwas tiefer gelegenen Ortes Hohenwald mit Namen Eduard Zückler aus groben Isergebirgsgranitblöcken erbaut. Es war damals die größte Windmühle weit und breit. Noch heute ragen ihre Mauern ~ 13 m in die Höhe. Im "Deutschen Krieg" von 1866 wurde sie leider von vorüberziehenden preußischen Soldaten angezündet (war damals offenbar so üblich) und danach nicht wieder aufgebaut. Es gab ja in Oberwittig noch eine weitere Windmühle, die erst 1945/46 zerstört wurde (sie lag einfach zu nahe an der nun polnischen Grenze). Die Windmühle auf dem Kahlen Berge wurde aber durchaus weiter genutzt - diesmal als Aussichtsturm mit einer traumhaften Panoramasicht über das gesamte Iser- und Jeschkengebirge sowie das Lausitzer Gebirge und Teile der Oberlausitz. Der Turm erhielt dazu einen - ich glaube hölzernen - Aufbau, so daß sich die Aussichtsplattform in ca. 20 m Höhe befand und damit die am Nordrand des Berges stehenden Bäume überragte. Und gleich daneben lud eine Gastwirtschaft "Wartburg" die oft recht zahlreich erschienenen Besucher zu einem zünftigen böhmischen Bier ein... Ja, lang ist es her.










www.wincontact.de

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Interessante Blogs Blog-Webkatalog.de - das Blogverzeichnis