Ein Gastbeitrag von Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf
Im Zittauer Gebirge, einem der kleinsten Mittelgebirge
Deutschlands, gibt es viele lohnenswerte Aussichtspunkte. Einer davon
ist die Böhmische Aussicht auf dem Berg Töpfer (582 Meter).
Auf den Töpfer (582 Meter) gelangt man am einfachsten mit dem
Oybin-Express. Es führen aber auch zahlreiche Wanderwege auf den Berg,
meistens ab dem Kurort Oybin.
Startpunkt ist diesmal an der Kammstraße in Lückendorf.
Startpunkt ist diesmal an der Kammstraße in Lückendorf.
Von der Schranke vor den ersten Häusern von Lückendorf geht man den
Forstweg am Waldrand entlang. Nach 400 Metern biegt man links auf den
Lückendorfer Ringweg (Markierung grüner Punkt) ab.
Er führt an diesem Rastplatz vorbei in Richtung zum Scharfenstein (Wegstrecke: 600 Meter).
Ab dem Scharfenstein folgt man 800 Meter dem Weg zum Töpfer mit dem gelben Punkt.
Er führt durch die Kleine Felsengasse.
Dann folgt ein steiler Treppenaufstieg.
Auf dem Plateau vom Töpfer (582 Meter) ist es relativ eben.
Der Weg ist dann zusätzlich mit einem grünen Punkt gekennzeichnet.
Der Weg ist dann zusätzlich mit einem grünen Punkt gekennzeichnet.
Die letzten 170 Meter sind mit einem gelben Strich markiert. Dann hat man das Ziel erreicht.
Die Böhmische Aussicht liegt am südöstlichen Ende vom
langgestreckten Berg Töpfer (582 Meter). Diese Bank lädt zum längeren
Verweilen ein.
Das mit einem Geländer versehene Felsplateau ragt fast 30 Meter senkrecht über den Abgrund.
Von hier hat man einen Blick auf drei Länder.
Von hier hat man einen Blick auf drei Länder.
Der nicht durch Bäume verdeckte Bereich beginnt im Nordosten bei der Stadt Zittau und dem polnischen Tagebau.
Im Osten: Das Isergebirge (Jizerské hory) und die Stadt Grottau (Hrádek nad Nisou) in Tschechien
Isergebirge (Jizerské hory) und Berge vom Jeschkenkamm (Ještědský hřbet)
Der Jeschken (Ještěd, 1012 Meter) im Südosten
Im Süden endet der einsehbare Bereich beim Roll (Ralsko, 696 Meter).
Jetzt größer:
Das Stadtzentrum von Zittau, darüber die Windkraftanlagen bei Oberseifersdorf
Das Stadtzentrum von Zittau, darüber die Windkraftanlagen bei Oberseifersdorf
Die Türme von Zittau:
Johanneum (Christian-Weise-Gymnasium), Katholische Kirche und Johanniskirche
Johanneum (Christian-Weise-Gymnasium), Katholische Kirche und Johanniskirche
Johanniskirche, Klosterkirche und Rathausturm
Links oben die Kreuzkirche (Fastentuch-Museum), in der Mitte das historische Salzhaus
Das Kraftwerk Türchau (Elektrownia Turów) hinter der Neiße
Ein Bagger im polnischen Tagebau
Die Stadt Grottau (Hrádek nad Nisou), hinten Kupferberg (Měděnec,
777 Meter), Tafelfichte (Smrk, 1124 Meter) und Käuliger Berg (Paličnik,
972 Meter), davor die Windkraftanlagen auf dem Kahleberg (Lysý vrch, 643
Meter) und Steinberg (Kamenný vrch, 412 Meter).
Grottau (Hrádek nad Nisou), dahinter Schloss Grafenstein
(Grabštejn), ganz hinten Wittigberg (Smědavská hora, 1084 Meter),
Taubenhaus (Hulobnik, 1070 Meter) und Schwarzer Berg (Černá hora, 1085
Meter).
Das Schloss Grafenstein (Grabštejn)
Königshöhe (Královka, 859 Meter) und Weberberg (Malinový vrch, 826
Meter) bei Friedrichswald (Bedřichov), dazwischen der Plattenberg (Zadni
Planina, 1422 Meter), links hinten die Kesselkoppe (Kotel, 1435 Meter).
Links ein Stück von der Stadt Reichenberg (Liberec), ganz rechts von Gablonz (Jablonec nad Nisou)
Wohnblöcke in Reichenberg (Liberec), im Wald darüber die Liebichwarte (Rozhledna Liberecká výšina).
Links oben der Bramberg (Bramberk, 797 Meter), ganz rechts: Hinterer Heidelberg (Zadní Žalý, 1035 Meter) und Vorderer Heidelberg (Přední Žalý, 1019 Meter) aus 60 Kilometer Entfernung.
Links oben der Bramberg (Bramberk, 797 Meter), ganz rechts: Hinterer Heidelberg (Zadní Žalý, 1035 Meter) und Vorderer Heidelberg (Přední Žalý, 1019 Meter) aus 60 Kilometer Entfernung.
Die Berge Pustina (831 Meter) und Schwarzbrunnkoppe (Černá Studnice, 869 Meter), davor Gablonz (Jablonec nad Nisou).
Vorn der Görsdorfer Spitzberg (Sedlecký Spicak, 544 Meter), darüber
der Lange Berg (Dlouhá hora, 748 Meter), links hinten die
Schwarzbrunnkoppe (Černá Studnice, 869 Meter).
Kalkberg (Vápenný vrch, 790 Meter) und Jeschken (Ještěd, 1012 Meter)
Der Fernsehturm auf dem Jeschken (Ještěd, 1012 Meter)
Der Große Hirschberg (Velký Jelení vrch, 514 m)
Der Roll (Ralsko, 696 Meter), rechts dahinter der Kleine Buchberg (Malá Buková, 431 Meter)
Zum Schluss: Hinter der Flanke vom Tölzberg (Tlustec, 591 Meter)
ist bei ausgestrecktem Arm gerade noch die Burg auf dem Bösig (Bezděz,
604 Meter) zu sehen.
Die Böhmische Aussicht auf dem Töpfer im Zittauer Gebirge ist eine Empfehlung für alle Berg- und Wanderfreunde.
Die WANDER CARD von der Böhmischen Aussicht



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