Im Gegensatz zur Vielblütigen Weißwurz ist in unserer Gegend (Oberlausitz, Sachsen) der Echte Salomonssiegel (Polygonatum odoratum) nicht sehr häufig. Er bevorzugt leicht schattige Lagen im Randsaum von Laubmischwäldern und dort wiederum gern warme Standorte. Die Blüten wachsen fast immer einzeln in den Blattachseln, was ein gutes Unterscheidungsmerkmal zur Vielblütigen Weißwurz ist. Man will es kaum glauben, aber diese Pflanze zählt zu den Spargelgewächsen.
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Montag, 9. Mai 2011
Frühjahrsblüher - Echter Salomonsiegel
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Samstag, 7. Mai 2011
Schlammfliege
Die zur Familie der Großflügler gehörende Schlammfliege (Sialis lutaria) ist an Teichen oder Seen, d.h. im Uferbereich stehender Gewässer, sehr häufig. Ihr Name rührt von der Lebensweise ihrer Larve her, die - oft in größeren Tiefen - im Bodenschlamm lebt.
Aufnahme: M.Schäfer (Homepage)
www.wincontact32.de WINcontact 32 - Blog
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Sonntag, 1. Mai 2011
Maiwurm
Aufnahme: M.Schäfer
Der Schwarzblaue Ölkäfer (Meloe proscarabaeus), der besonders im Mai an sandigen Wegrändern von Wiesen unterwegs ist und deshalb auch "Maiwurm" genannt wird, ist selten geworden. Die Aufnahme entstand in einem rekultivierten Braunkohletagebau bei Zittau / OL ("Olbersdorfer See"), wo er sich vor einiger Zeit wieder angesiedelt hat. Besonders interessant ist seine Lebensweise. Die Käferlarven, die im Boden aus den Eiern schlüpfen, kriechen schnurstracks auf eine Blüte, wo sie mit Geduld auf Solitärbienen warten. Wenn eine eintrifft, dann klammern sie sich an ihr fest und lassen sich in deren Bruthöhle tragen. Dort frißt sie sich sowohl am Vorrat der Bienenlarve als auch an der Larve selbst fett, bis sie sich verpuppt um im nächsten Mai wieder als Maiwurm an sandigen Wegrändern von Wiesen zu erscheinen.
Dienstag, 19. April 2011
Hausrotschwanz
Wenn man einmal früh zeitig, das heißt im Frühjahr kurz vor Sonnenaufgang, auf die Straße muß und diese nicht gerade im Zentrum einer Stadt liegt, dann stehen die Chancen gut, daß man den einprägsamen Gesang eines Hausrotschwanzes (Phoenicurus ochruros) vernehmen kann. Er ist bei uns in der Oberlausitz (im Gegensatz zum Gartenrotschwanz) eine der häufigeren Singvögel, der in keinem Ort fehlt und meist von einer höheren Warte aus (z.B. Hausgiebel) seinen Rufe ertönen läßt.
Aufnahme: M.Schäfer (Homepage)
Samstag, 16. April 2011
Busch-Krabbenspinne
An Waldrändern kann man gar nicht so selten die rund 5 mm lange Busch-Krabbenspinne (Xysticus cristatus) finden. Dort jagt sie nach kleinen Insekten und ihren Larven. Die Aufnahmen entstanden heute während eines Abendspaziergang im Schülerbusch bei Zittau / OL.
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