Donnerstag, 30. Oktober 2014

Die Sonne - ein Stern im Detail (4) - Korona



Mein Vorlesungsmanuskript "Sterne (26)" können Sie über folgenden Link als PDF-Datei herunterladen:

Sterne


Mittwoch, 29. Oktober 2014

Kapelle am Wegesrand...


Ein Fest für die Augen und eine Erinnerung an eine alte Kulturlandschaft ... Schön renovierte Kapelle bei Bullendorf in Nordböhmen.

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Hockewanzl kannte sie in und auswendig: Die Kirche St. Wenzel in Klein Bocken /Nordböhmen


Wunderschön restauriert, gediegene Innenausstattung und auch Sonntags Nachmittag zum Gottesdienst gut besucht - die Kirche St. Wenzel in Klein Bocken (gleich hinter Groß Bocken) zwischen Böhmisch Kamnitz und Sandau. Hier hatte der durch seine lustigen Streiche bekannt gewordene  Hockewanzl einst seine Pfarrei.






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Montag, 27. Oktober 2014

Wanderung im Schluckenauer Zipfel

Ein Gastbeitrag von Björn Ehrlich, Zittau-Hörnitz

Bekanntlich ist der Schluckenauer Zipfel (Šluknovský výběžek) eine tschechische Enklave, die vom Land Sachsen von drei Seiten umschlossen wird. Damit ist das Gebiet von Deutschland aus gut erreichbar, unterdessen auch durch eine grenzüberschreitende Bahnlinie. Obwohl es erkennbare Bemühungen zur Förderung des Tourismus im Schluckenauer Zipfel gibt, scheint dieses Engagement bislang noch auf wenig Resonanz zu stoßen. Die wirtschaftlichen Probleme der Region spielen dabei eine nicht unbedeutende Rolle. In seiner allgemeinen Charakteristik schreibt der 'Wanderführer durch den Schluckenauer Zipfel', dass das Gebiet noch vor 100 Jahren zu den industrialisiertesten und besiedeltsten der Österreich-Ungarischen Monarchie gehörte. Wie schnell sich dieser Glanz verlieren kann, musste auch die benachbarte Oberlausitz erfahren, wenn auch nicht in diesem brachialen Umfang. 


In den Jahren 1848 und 1919 wurde die Bevölkerung des Schluckenauer Zipfels in einem Referendum über den Anschluss an das Deutsche Reich befragt. Das Vertrauen in die K.u.K.-Monarchie bzw. den neuen tschechischen Staat war so stark, dass dieses Begehren scheiterte. Nach 1945 erfolgte jedoch der Exodus, das Gebiet blutete aus und erholte sich davon bis heute nicht. Die meisten Nachrichten berichten über Spannungen zwischen der einheimischen Bevölkerung und den angesiedelten Minderheiten. Zuweilen versetzen aber visionäre Ideen und Konzepte den verblüfften Leser ins Erstaunen, z.B. über die Errichtung einer Wohlfühloase im Zipfel des Zipfels, nämlich im Umfeld des untergegangenen Ortes Fugau, in unmittelbarer Nähe von Oppach, wie man 2011 aus der Presse erfahren konnte (Sächsische Zeitung vom 30.09.2011) 

'... ein tschechischer Investor will auf dem weit ins deutsche Gebiet ragenden Landstrich einen Ferienpark für mehr als 2500 Gäste errichten. Dort soll ein mehr als 40000 Quadratmeter großer künstlicher See entstehen, um den sich Hunderte futuristische Bungalows gruppieren. Dabei will Mirko Bernas, ein Unternehmer aus Rumburg, auch an die Geschichte des Ortes anknüpfen, dessen deutsche Einwohner nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieben wurden. „An der Stelle der früheren Kirche könne man eine neue bauen – das Fundament ist noch da“, sagte er.

Der Vorgängerbau war wie sämtliche 143 Häuser des Ortes bis 1960 gesprengt oder abgebrochen worden. Nach einem halben Jahrhundert Brache hat sich die Natur das Gebiet längst zurückerobert. – Genau damit will der tschechische Investor punkten: „Dort haben wir eine wunderschöne, einzigartige Natur, die nicht wie anderswo in Nordböhmen mit Chemiefabriken verbaut ist.“ Weitläufige Wiesen, bewaldete Hügel und eine Aussicht auf die Bergketten der Umgebung sind aber nicht das Einzige. In Fugau kommt noch die Lage an der Grenze hinzu: Die sogenannte „Fuge“ ist auf drei Seiten von deutschem Gebiet umgeben. Das dürfte die potenzielle Kundschaft zu schätzen wissen. „Das Angebot richtet sich an Familien: Besonders häufig wird es von Großeltern samt Enkeln genutzt“, sagt Mirko Bernas. Bis aus Berlin, Prag oder Warschau könnten die Besucher in den Lusatia-Park kommen, zu dem neben dem künstlichen See ein „Aqua Spa Fitness“ mit Innen- und Außenbecken, ein Golfplatz, eine Reitanlage und eine 5000-Quadratmeter-Geschäftspassage gehören sollen.'

Für die Wohlfüloase möchte Bernas die bescheidene Summe von Mio € 80 in den Sand setzen. Mein Gott, warum nicht, wenn er es übrig hat. Aber so einfach scheint das nicht zu sein, denn in einem Interview ließ der Investor wissen, dass es mit der Finanzierung ein virtuelles Problem gebe. 

Was ist das, ein virtuelles Finanzierungsproblem ? 

Landschaftlich ist es, wie Bernas sagt, zweifelsfrei schön im Schluckenauer Zipfel. Wir wandern von Großschönau (Velký Šenov) über Wölmsdorf (Vilémov), Carolinsthal (Karlin), Lobendau (Lobendava), Hainspach (Lipova) zurück nach Großschönau – eine schöne Runde, insbesondere zwischen Carolinsthal und Hainspach. Es gibt aber erhebliche Makel, die diese schöne Gegend verschandeln. Das sind die Industrieruinen und Herrschaftshäuser, die von einer einst prosperierenden Zeit künden oder das alte Schloss Hainspach, welches seinem traurigen Ende entgegen zu duseln scheint. Öffentliche Gelder, auf welche Investoren immer schielen, wären für eine Renaturierung dieser Brachen und damit einer Aufbesserung des Landschaftsbildes sinnvoller eingesetzt. Oder auch für die Rekonstruktion des Schlosses Hainspach, für welche sich eine Bürgervereinigung einsetzt. Im Hirschberger Tal kann man sich dafür entsprechende Anregungen holen.


Wenn der Schluckenauer Zipfel eine Tourismusregion sein soll, müssen diese verunstaltenden Elemente verschwinden 




Großschönauer Kirche


Alte neue Bahnlinien verbinden Böhmen mit Sachsen, Viadukt in Wölmsdorf


Landschaft um Carolinsthal




Kirche in Lobendau




Landschaft zwischen Lobendau und Hainspach








Hainspacher Schlossteich …


… und Schloss



Statuengruppe an der Großschönauer Kirche


Bronzeskulptur „Der Verletzte“ vor der Großschönauer Kirche


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Samstag, 25. Oktober 2014

Im ehemaligen Phonolithsteinbruch der Hermeshöhe in Hainewalde am Fuße des Zittauer Gebirges

Ein Gastbeitrag von Björn Ehrlich, Zittau-Hörnitz


Wenn man von Zittau über Hörnitz nach Großschönau / Hainewalde fährt als Landmarke nicht zu übersehen - die Hermeshöhe. Trotzdem wird der dortige sehenswerte ehemalige Steinbruch mit seinen mächtigen Klingsteinsäulen nur selten besucht. Warum nur? 






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Freitag, 24. Oktober 2014

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