Montag, 29. Juni 2015

Großer Blaupfeil

Ein Gastbeitrag von Mirko Hans, Zittau

Einer unserer eindrucksvollsten Großlibellen ist der Große Blaupfeil (Orthetrum cancellatum), wie er z. B. am Vorfluter des Olbersdorfer Sees (Zittau, Oberlausitz) häufig zu beobachten ist. Man stelle sich ihn um den Faktor 10 vergrößert vor - dann weiß man in etwa, was für Libellen im Zeitalter des Karbons durch die Lüfte geflogen sind...


Sonntag, 28. Juni 2015

Wachtelweizen-Scheckenfalter


Der Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea athalia ) ist, was seine Zeichnung betrifft, sehr variabel. Der Untergrund des obigen Fotos ist übrigens ein Pferdeapfel, an dem der hübsche Falter gerade genüßlich saugt... 


Und hier ein schön gezeichnetes Weibchen (Bestimmung J. Hensle, Lepi-Forum)

Messingeule


Die Messingeule (Diachrysia chrysitis) heißt nur deshalb "Messingeule" weil die Messingeule wie Messing glänzt.






Garten-Schnirkelschnecke


In ihrem Aussehen äußerst variabel ist die Garten-Schnirkelschnecke (Cepaea hortensis) - hier in der bei uns häufigen roten Form. Da sie sich hauptsächlich von Algen und nicht von Salat etc. ernährt, ist sie auch nicht schädlich.


Auf jeden Fühler sitzt ein Auge - und zwar ein Schneckenauge.

Die Pilzsaison beginnt!


Im Garten durfte ich heuer die erste Stinkmorchel (Phallus impudicus) auffinden. Dieser aufgrund seiner Phallusform unverwechselbare Pilz ist oft so dicht mit Schmeißfliegen und Rothalsigen Silphen (einem Aaskäfer) besetzt, dass man dessen olivfarbene übelriechende Fruchtmasse (Gleba) in vielen Fällen gar nicht mehr erkennen kann. Dem erfahrenen Mykologen sagt diese Beobachtung, daß es hier nichts mehr zum Sammeln gibt. Aber vielleicht sind in der Umgebung noch ein paar „Hexeneier“ zu finden, deren Verzehr man bekanntlich in manchen Gourmet-Kreisen nicht ganz abgeneigt ist. Dazu muss man nur deren äußere, etwas lederartige Haut entfernen und vielleicht noch die darunter liegende Gallertschicht abpopeln. Der Rest läßt sich in Scheiben schneiden und wie Bratkartoffeln zubereiten. Soll übrigens echt lecker sein. Zum Schluß noch ein Tip. Hexeneier gehen im Sammelkorb oder Sammelbeutel oft kaputt, was sie schnell unappetitlich aussehen läßt – von dem austretendem grünlichem Gallertzeug ganz zu schweigen. Hier hilft es ungemein, wenn man einen Eierkarton, am Besten in der Klappform, zur Hand hat. Derartige Eierkartons sind mit Füllung in jedem Supermarkt erhältlich - nur so als Hinweis...

Goldfliege



Samstag, 27. Juni 2015

Kratzdistelrüssler


Wenn die Ackerkratzdisteln anfangen zu blühen, lohnt es sich einmal deren Blüten genauer anzusehen. Mit etwas Glück findet man darauf den Kratzdistelrüssler (Larinus turbidatus), einen ca. 8 mm langen gelbgeschuppten Rüsselkäfer. Der Käfer selbst lebt von Pflanzensäften. Die Weibchen legen ihre Eier an den Blütenköpfen von Disteln ab, in die sich die geschlüpften Larven einbohren und sich vom Pflanzengewebe ernären.










Haubentaucher mit Nachwuchs

Ein Gastbeitrag von Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf













Freitag, 26. Juni 2015

Blühende Brombeeren hinterm Haus...


Manchmal braucht man sich nur 50 Meter von seinem Haus wegzubewegen, um schnell einmal ein paar interessante Objekte vor die Linse zu bekommen. Bei mir war das heute (26.06.2015) trotz trüben Wetters ein herrlich blühender Brombeerstrauch. Damit es im August reiche Ernte gibt, waren viele Bienen, Hummeln und auch ein paar Käfer unterwegs, um die dazu notwendige Bestäubungsarbeit vorzunehmen...


Eine Honigbiene...


Erdhummeln waren zahlreich unterwegs, um Nektar für ihre Brut zu sammeln...





Eine Fleischfliege...


Sie war im Jahr 2010 das Tier des Jahres - die selten gewordene Langhornbiene...


Trauerrosenkäfer


Ein kleiner Schmalbock

Donnerstag, 25. Juni 2015

Pfaffenhütchen-Gespinstmotte


Auf der Radebeule bei Leitmeritz in Nordböhmen bedeckten dichte Gespinste Büsche des Pfaffenhütchens. Darin leben relativ geschützt die Raupen der Gespinstmotten. In diesem Fall handelt es sich um die Pfaffenhütchen-Gespinstmotte (Yponomeuta cagnagella), die seltener ist als die Traubenkirschen-Gespinstmotte (Yponomeuta evonymella).



 

Gespinstmotten-Arten lassen sich kaum an ihrem äußeren Habitus als Falter und schon gar nicht auf Fotos unterscheiden.


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