Freitag, 18. April 2014

Panoramaaufnahmen um Hasel in Nordböhmen (Goldberg, Silberberg, Kaltenberg)

Ein Gastbeitrag von Werner Schorisch, Zittau

Hasel mit Goldberg im Hintergrund - "groß" Bild anklicken...






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Off Topic: Eine kluge Frau über die tendenziöse Medienberichterstattung zur Ukraine

Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz


Es lohnt sich, anzuhören, was sie über die tendenziöse Berichterstattung über die Ukraine in unseren Mainstream-Medien zu sagen hat...


Essay: Information und Leben


„Leben“ ist Organisation, Regulation, Anpassung und Reproduktion - alles Aspekte, die ohne das abstrakte Konzept der Information nicht auskommen. Die Funktionalität des „Lebens“ ist ohne Informationsaustausch bzw. Kommunikation auf allen seinen strukturellen Ebenen – beginnend bei biochemischen Details, über Zellen, Zellverbände bis hin zu Individuen und Gesellschaften – nicht denkbar. Dabei soll hier unter „Information“ eine immaterielle Entität in der Art von „Wissen“ verstanden werden, den ein Sender über einen Signalweg oder Kommunikationskanal einem Empfänger übermittelt. Dabei ist wesentlich, daß der Empfänger in der Lage ist, diese Information auch zu interpretieren und entsprechend darauf zu reagieren. Andernfalls ist das Signal für ihn ohne Informationsgehalt. Oder wie es Carl Friedrich von Weizsäcker einmal kurz und prägnant ausgedrückt hat: „Information ist nur, was verstanden wird“ (Weizsäcker, 1984). Der ausnehmend mathematisch-physikalische Informationsbegriff aus der Shannon’schen Informationstheorie ist deshalb in diesem Zusammenhang nur wenig hilfreich. Der Begriff der Information wird in den Lebenswissenschaften vielmehr und in heuristisch bedeutungsvoller Weise eher wie eine Metapher als wie eine quantifizierbare Größe verwendet: Die DNA ist ein „molekularer Informationsspeicher“ (Festplatte), dessen codiert vorliegenden Inhalte gezielt auf eine Messenger-RNA (USB-Stick, LAN) geschrieben und zu den Ribosomen (CNC-Maschine) transportiert werden. Dort erfolgt die Entschlüsselung und unter „Materialverbrauch“ in Form von durch tRNA herantransportierten Aminosäuren (Stahl, Plastik) werden anhand der entschlüsselten Informationen spezifische Proteine (Küchenmesser) hergestellt. Diese Art von Informationsfluß ist ein ganz wesentliches Merkmal lebender Systeme und ihnen inhärent. Lebewesen sind in diesem Sinn aktiv informationsverarbeitende Systeme. 

Der Träger einer Information ist das Signal. Es besitzt einen semantischen Inhalt (d.h. eine Bedeutung), eine syntaktische Form (d.h. eine Struktur) und – was das Wichtigste ist, für den Signalempfänger einen Wert. Und es kann von einem Sender (z.B. Außenwelt) zu einem Empfänger (z.B. das Innere einer Bakterienzelle) transportiert werden. Aber erst der Akt der Interpretation macht es zu einer Information. Bei elementaren Lebensvorgängen spielen besonders chemische Signale eine herausragende Rolle. So ist es beispielsweise für ein Bakterium lebenswichtig, sich auf sich ändernde Umgebungsbedingungen wie den pH-Wert seines Nährmediums, adäquat zu reagieren. Der pH-Wert ist hier so etwas wie ein chemisches Signal, auf welches spezielle, die Zellwand durchdringende Rezeptorproteine durch eine entsprechende Konformationsänderung reagieren. Diese Änderung in der räumlichen Faltungsstruktur des Proteins hat natürlich auch Auswirkungen auf den Teil des Rezeptormoleküls, welches in das Cytoplasma des Zellinneren hinein ragt – und zwar mit dem Effekt, daß sich beispielsweise dessen enzymatische Wirkung verändert. Ein „äußerer Reiz“ bewirkt in diesem Fall eine „innere Reaktion“ bedingt durch einen entsprechenden Informationsfluß quasi durch die Zellmembran hindurch.

Richtig offensichtlich wird die Bedeutung der Informationsbeschaffung und Informationsverarbeitung im „Kampf ums Dasein“ (Darwin) bei „höheren“ Lebewesen, bei denen sich im Laufe der Evolution eine Vielzahl von Sinnesorganen entwickelt haben. Man denke da z.B. an Augen, an Ohren sowie an Geruchs- Geschmacks- und Temperaturrezeptoren. Zur Interpretation der von ihnen gelieferten Signale werden gewisse kognitive Fähigkeiten vorausgesetzt, was die Parallelentwicklung entsprechender Nervensysteme mit ihren insbesondere in „Gehirnen“ lokalisierten Kapazitäten zur Informationsbearbeitung / Informationsinterpretation notwendig machte. 

So bot die Wahrnehmung von Licht während der Geschichte des Lebens auf der Erde einen solchen enormen Überlebensvorteil, daß das Auge innerhalb verschiedener Gruppen des Tierreichs mindestens 40 mal unabhängig voneinander entstanden ist, wobei sich die Natur neun verschiedener Funktionsprinzipien bedient hat. 

Wie Maynard Smith betonte (Maynard-Smith, 2000), ist die biologische Information von ihrem Wesen her eine funktionelle Information. Nicht ihre Struktur (im Shannon’schen Sinn), sondern ihre Zweckbestimmung ist von ausschlaggebender Bedeutung, da sie eine entsprechende Reaktion im Organismus (z.B. der Expression eines bestimmten Gens oder – quasi makroskopisch - einen Fluchtreflex) hervorruft, die im Wesentlichen dem Überleben des Individuums bzw. der Art dienlich ist. 

Trotzdem muß man konstatieren: Das Informationsparadigma ist in der Biologie ein nicht einfach zu durchschauendes, aber überall gegenwärtiges Prinzip.


Donnerstag, 17. April 2014

Panoramaufnahmen aus dem Zittauer Gebirge

Ein Gastbeitrag von Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf

Panorama von Oybin - "Groß" immer Bild anklicken...



Rosen- und Kelchstein an der Straße von Oybin nach Lückendorf


Lückendorf - Blick in Richtung Hochwald


Panoramablick vom Butterhübel auf das Zittauer Gebirge



Der "Sudetenblick" in Lückendorf


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Mittwoch, 16. April 2014

Sterne (8) - Sternhelligkeiten und Photometrie (II)


Mein Vorlesungsmanuskript "Sterne (8)" können Sie über folgenden Link als PDF-Datei herunterladen:


Wanderung auf Köglers Naturpfad in Nordböhmen

Ein Gastbeitrag von Björn Ehrlich und Holger Totz...

Zu den hervorragenden Wanderwegen der Region gehört zweifelsfrei der Köglerweg, welcher das Gebiet des Lausitzer Gebirges mit dem Naturpark Böhmische Schweiz verbindet. Idealerweise handelt es sich um einen markierten Rundweg, so dass es keine Orientierungsprobleme gibt.

Würdigend benannt ist der Weg nach Rudolf Kögler (1899-1949), der sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts um die heimatkundliche Forschung mehr als verdient gemacht hat.

'Der gebürtige Schönlinder ist der Urheber des ersten Naturpfades in Böhmen. Nachdem er die Textilfachschule absolvierte, arbeitete er als Textilgestalter. Schon von seiner Kindheit an interessierte er sich für die Natur. Er widmete sich der Botanik und der Astronomie, am meisten jedoch der Geologie. Obwohl ihm nur seine Freizeit zur Verfügung stand, schätzten auch Fachleute seine Kenntnisse. Sein einzigartiges Werk ist die dreidimensionale geologische Karte im Garten seines Hauses in Gärten, die er in den Jahren 1931 – 1935 erstellte. Für den Bau der Karte mit einer Fläche von 50 m² verwendete er authentische Gesteine der geologisch interessanten Umgebung von Wolfsberg. Den Garten mit der Karte und dem Alpinum eröffnete er für die Öffentlichkeit im Jahre 1937.'

Während der Arbeit an der geologischen Karte reifte auch Köglers Gedanke der Schaffung des seinerzeit ersten Naturpfads in der Tschechoslowakei. Mit seinem Konzept überholte er seine Zeit.

Die Strecke wurde so geführt, dass sie einer geologischen Erscheinung folgte, der Bruchlinie der Lausitzer Überschiebung, die das Granitgebiet vom Sandsteingebiet trennt. An der Ausstattung und der Pflege um den Pfad beteiligten sich neben Kögler finanziell auch der Gebirgsverein für das nördliche Böhmen, der Alpenverein Zittau - Warnsdorf und viele weitere Gönner.

Nach mehrjähriger Vorbereitung fand am 12. Oktober 1941 die feierliche Eröffnung des Pfades statt. Auch trotz der Kriegsjahre wurde der Pfad auch in den nächsten vier Jahren häufig besucht. Er ermöglichte den Besuchern ein Entkommen aus dem Kriegsalltag in die geheimnisvolle Natur und erweckte in vielen von ihnen ein dauerhaftes Interesse für Naturwissenschaften. Die Strecke war 12 km lang. Ihr Anfang war bei Kalkofen in Daubitz, von wo sie über Khaa nach Wolfsberg führte. Jedes Jahr im Frühling brachte Rudolf Kögler siebzig Informationstafeln aus Holz an. Die Texte vermitteln auf eine verständliche Art und Weise Informationen auf den Gebieten Geologie, Botanik und Zoologie. Oftmals wurde auf regionale Besonderheiten aufmerksam gemacht. Die Informationstafeln waren auch eine Besonderheit. Um ihre präzise, fast künstlerische Ausführung kümmerte sich Rudolf Kögler, der auch die Besucher persönlich bis zum Jahre 1945 auf dem Pfad führte, selbst.

Wiedergeboren wurde der neue Lehrpfad 2006 mit Unterstützung der Europäischen Union und der Tschechischen Republik. Der Wanderer erlebt einen sehr abwechslungsreichen Weg aus einer sanften Mittelgebirgslandschaft abrupt hinein in die Felsenwelt der Böhmischen Schweiz und durch den Grund des Kirnitzschtals hinauf zur vulkanischen Erhebung des Wolfsberg (Vlčí Hora). Die Gesamtlänge des Weges wird heute, beginnend in Schönlinde (Krasna Lipa) mit 22 km angegeben. Empfehlenswert ist ein Abstecher von Khaa (Kyjov) hinauf auf die Höhen bei Nassendorf (Hely) (24 km). Von hier bieten sich herrliche Ausblicke. Oder aber, wer eine verkürzte Variante bevorzugt ohne auf die landschaftlich schönsten Abschnitte verzichten zu wollen, kann die Tour auch an der Wallfahrtskapelle Maria Schnee in Schnauhübel (Sněžná) beginnen. Der auf unserer Karte blau markierte Weg zieht dann von Steinhübel (Kamenná horka) nach Khaa und tangiert die Weideflächen bei Nassendorf. Der Weg verkürzt sich dann auf etwa 17 km.

Interessenten, die den Aussichtsturm auf dem Wolfsberg bzw. Köglers geologischen Garten in Gärten (Zahrady) besuchen möchten, sollten sich vor Beginn der Wanderung über die eingeschränkten Öffnungszeiten informieren

Wanderer folge diesem Pfad

Er führt durch das erdgeschichtlich lehrreichste und landschaftlich schönste Gebiet unserer Heimat. An ihm findest Du steinerne Zeugen aus grauer Vorzeit in reicher Auswahl, pflanzen- und heimatkundliche Hinweise werden gegeben. Holztafeln erläutern überall das Wichtigste.




Die Wanderung beginnt am Markt von Schönlinde …


… und führt zunächst durch den Stadtpark


Über den Frühlingswiesen taucht der Wolfsberg auf


Bei Kalkofen (Nad Vápenkou) begann der ursprüngliche Lehrpfad und führte hinauf auf den Maschkenberg (Vápenný vrch)


Auf den Höhen bei Nassendorf



Vorbei am alten Friedhof von Khaa geht es in die Felsenwelt über dem Khaatal


Aufregend ist der Weg durch die Felsen; hier soll sich früher eine alte Ansiedlung befunden haben (Kyjovsky hrad)







Durch das Khaatal fließt romantisch die Kirnitzsch




Wallfahrtskirche Maria Schnee in Schnauhübel


Blick durch das Lange Tal (Dlouhý Důl)


Schöne Blicke ins Land hat man in der Ortschaft Wolfsberg



… gerade ist hier Frühling



Kirche der Jungfrau Maria vom Berge Karmel in Wolfsberg


Baude und Aussichtsturm auf dem Wolfsberg, heute leider geschlossen



Frühling in Gärten




Kapelle mit Wolfsberg bei Schnauhübel


Blick auf Schnauhübel



Weg nach Schönbüchel (Krásný buk) - Reste der alten Burgwälle


Und jetzt geht es zurück nach Schönlinde.

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Dienstag, 15. April 2014

Zur Erinnerung an Rudolf Kögler...


Wer war Rudolf Kögler, nach dem der wieder neu erschaffene Naturlehrpfad im Lausitzer Gebirge bei Schönlinde benannt ist? Sein Grundstück in Gärten (Zahrady) am Wolfsberg (Vlci hora) ist noch erhalten – und viel wichtiger, die von ihm aus Lesesteinen zusammengestellte geologische Karte – kann heute (nachdem man sie 1987 zu einem Kulturdenkmal erklärt hat) wieder besichtigt werden. Doch darüber später mehr. 

Rudolf Kögler war im besten Sinne ein heimatverbundener Hobbyforscher, der neben seiner Arbeit als Textilgestalter sich ausgiebig mit Astronomie, der Geologie und der Pflanzenwelt seiner Heimat beschäftigte. Sein Geburtsort ist Schönlinde, wo er am 12. März 1899 das Licht der Welt erblickte. Seine Eltern waren einfache Leute, die ihren Lebensunterhalt als Arbeiter in der ortsansässigen Textilindustrie verdienten. Mit drei Kindern (Rudolf Kögler hatte noch zwei Schwestern) konnten sie Rudolf, der ein außergewöhnlich begabter Schüler war, leider nicht auf das Gymnasium schicken. Deshalb blieb ihm ein Studium der Naturwissenschaften versagt. Er besuchte stattdessen nach Absolvierung der Volks- und Bürgerschule die damals in Schönlinde ansässige Fachschule für Wirkerei. Mit 16 Jahren bekam er die erste Anstellung als Stricker in der Strickerei des Textilunternehmers Philipp Michel in Gärten. Nach seiner Heirat im Jahre 1923 zog er in das Elternhaus seiner Frau in Gärten, der Nr. 30 – unweit der Veronika-Kapelle, welches er bis zu seinem Tod bewohnte.

Sein größtes Hobby war neben dem „Steine sammeln“ die Astronomie. Seit 1926 bis zum Kriegsausbruch zählte er täglich, soweit die Sonne schien, die Sonnenflecken und meldete die Relativzahlen an die Eidgenössische Sternwarte in Zürich. Bei geeignetem Wetter führte er oft mit seinem kleinen Fernrohr öffentliche Beobachtungen durch, die von Einheimischen und „Sommerfrischlern“ gern besucht wurden. Zu dieser Zeit nahm er auch seine umfangreiche Vortragstätigkeit auf, die sich besonders um astronomische und geologische Themen drehte. Da er seine Beobachtungen, insbesondere von in Mitteleuropa nur selten gesehenen Polarlichtern, veröffentlichte, wurde er auch in der astronomischen Fachwelt bekannt. Selbst das Königliche Observatorium in Greenwich bedachte ihn mit einem Dankschreiben für die von ihm zugesandten präzisen Beobachtungen des außergewöhnlich hellen Polarlichts am 25. Januar 1938. Seine detailreiche Zeichnung dieses Ereignisses fand sogar Eingang in das damals sehr bekannte Buch von J.J.Littrow „Die Wunder des Himmels“ in der Ausgabe von 1939. Das Motiv war auch lange Zeit noch als Postkarte zu haben.

Sein größtes Verdienst besteht jedoch darin, daß er beginnend im Alleingang den ersten geologischen Lehrpfad in Böhmen anlegte, der eine Länge von ca. 20 km aufwies. Er verläuft über einen kleinen Teil der für den Geologen hoch interessanten Verwerfung, die als Lausitzer Überschiebung bekannt ist und die den oberlausitzer Granit von dem kreidezeitlichen Sandstein trennt. Dazu errichtete er an vorhandenen Wanderwegen 17 große Tafeln, auf denen jeweils die geologischen Verhältnisse und botanischen Besonderheiten erklärt werden. An der Entstehung des geologischen Lehrpfads beteiligten sich neben Rudolf Kögler auch der Zittauer und Nordböhmische Alpenverein (Warnsdorf, Böhmisch Leipa) sowie eine Anzahl von Spendern, darunter auch einige Gemeinden, die sich damit eine Belebung des Tourismus erhofften. Die feierliche Eröffnung fand dann schließlich am Sonntag, den 12. Oktober 1941, statt. Trotz des an diesem Tag schlechten Wetters waren viele Besucher aus nah und fern gekommen, den Lehrpfad abzuwandern.

„Köglers Lehrpfad“ begann am Kalkofen an der Straße von Daubitz nach Schönlinde, bei den Jura-Kalksteinbrüchen. Von dort führte er über Khaa ins Khaatal und endete schließlich über Zeidler in Gärten am Wolfsberg, seinem Wohnort. 

Um den Lehrpfad bekannt zu machen, begann Rudolf Kögler in den Vierziger Jahren, insbesondere im Winter, eine großangelegte Vortragstätigkeit. Er setzte dazu geschickt farbige Dias ein, was zu dieser Zeit noch recht ungewöhnlich war. Das Filmmaterial erhielt er aus Wolfen, wo er die belichteten Filme auch entwickeln ließ.

Der letzte offizielle Ausflug entlang des Naturlehrpfades fand im zeitigen Frühjahr des Jahres 1945 statt. Wenige Monate später begannen die „wilden Vertreibungen“, den Rudolf Kögler und seine Familie nur entgingen, weil ihm eine antifaschistische Haltung zugesprochen wurde. 1946 drohte ihm als Deutschen dann doch noch die Ausweisung, die aber Dank verwaltungstechnischer Ungereimtheiten zuerst aufgehoben und dann durch hartnäckige Interventionen des Ehepaars Kögler ausgesetzt wurde. Trotz der schlimmen Nachkriegswirren, die ihm viele Freunde und Mitstreiter beraubte, versuchte er den Lehrpfad zu erhalten, in dem er eine Fassung in tschechischer Sprache in Angriff nahm. Später, nach seinem tragischen Tod am 19. April 1949 (Arztfehler im Krankenhaus Krasna Lipa) ließ man den ersten böhmischen Naturlehrpfad verfallen und alle Versuche, ihn wieder zu beleben, wurde von den kommunistischen Behörden torpediert. Erst im Jahre 2003 gelang es dann einigen Enthusiasten mit Unterstützung der Stadt Krasna Lipa / Schönlinde den Naturlehrpfad – zweisprachig und unter dem Namen „Kögler-Lehrpfad“ wieder zum Leben zu erwecken. Er ist seit dem Jahre 2005 wieder vollständig zugänglich und begehbar. 

Auch seine „geologische Karte“ des Wolfsberg-Gebiets, die er Anfang der 30iger Jahre zusammen mit seiner Frau maßstabsgetreu mosaikartig aus Gesteinsproben zusammengebaut und 1937 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat, kann sie in seinem ehemaligen Grundstück in Gärten Nr. 13 besichtigen (Mai bis Oktober, So - Do 8.00 - 17.00 Uhr, einfach klingeln).

Es sind nicht nur die großen Namen, die es verdienen, im Gedächtnis bewahrt zu werden… 



Schwarzweiße Erdwanze

Fotos: Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf

Nur 6 mm ist diese kleine Erdwanze (Tritomegas bicolor) groß. Man findet sie im Frühjahr oft an blühenden Schlehen und blühenden Obstbäumen (zumindest, wenn man nach ihnen Ausschau hält). 


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Frühjahrsblüher: Blaues Buschwindröschen

Fotos: Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf

Häufiger in Gärten, seltener verwildert, findet man in der Osterzeit das Blaue (oder Balkan-) Windröschen (Anemone blanda)...



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