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Samstag, 17. Februar 2018

Neuer Pavillon auf dem Gickelsberg (Vyhledy, Guslarz)

Ein Gastbeitrag von Birgit Proft

Bald ist es wieder soweit. Im April findet die alljährliche Sternwanderung auf den Gickelsberg statt, die vom tschechischen Wanderverein Chrastava organisiert wird und sich zu einem trinationalen Wandertreff entwickelt hat.

Bereits im Oktober 2014 wurde nach zahlreichen gemeinsamen Arbeitseinsätzen von Tschechen, Polen und Deutschen hier eine Aussichtsplattform eingeweiht. Nun gibt es für Wanderer und Radfahrer, deren Weg über den Gipfel des Gickelsbergs führt, auch einen Pavillon, der neben der Aussichtsplattform errichtet wurde und nicht nur Schutz vor eventuelle Regenschauern bietet, sondern auch zahlreiche Sitzgelegenheiten für müde Wanderer.






Mittwoch, 27. Dezember 2017

Die Kapelle der Hilfreichen Jungfrau Maria in Kohlige bei Wetzwalde (Uhelna) erstrahlt in neuem Glanz

Ein Gastbeitrag von Birgit Proft


Noch vor einem halben Jahr war die Kapelle der Hilfreichen Jungfrau Maria in Uhelna (Kohlige) eine Ruine.

1867 in der Mitte der Köhlersiedlung erbaut, wurde sie nach 1945 nicht mehr gebraucht.

Nachdem alles Brauch- und Brennbare herausgerissen worden war, wurde sie nicht mehr beachtet und verfiel. Gelegentlich warfen Wanderer oder Radfahrer, die auf dem Weg zwischen Kopaczow (Oberullersdorf) und Hermanice (Hermsdorf) unterwegs waren, einen mitleidigen Blick auf die Reste des einstigen Kleinods von Kohlige.

Im Innenraum wuchsen Bäume. Dach und Fenster fehlten ganz und gar. Die Eingangstür war nur notdürftig mit Brettern vernagelt. Niemand hätte geglaubt, dass sich an diesem Zustand jemals etwas ändern würde.

Doch die Renovierung der kleinen Kapelle konnte finanziert werden mit Mitteln aus dem Europäischen Fond für Regionalentwicklung, durch das Programm zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Tschechischen Republik und dem Freistaat Sachsen 2014-2020, aus dem staatlichen Haushalt der Tschechischen Republik und dem Haushalt der Stadt Hradek nad Nisou.

Auch der Innenausbau ist fast fertig.

Und so erstrahlt die kleine Kapelle nun in neuem Glanz.











Montag, 26. Juni 2017

Kurzer Bericht vom Mittsommerkonzert in der Kirche in Horni Vitkov

Ein Gastbeitrag von Birgit Proft

Seit nunmehr sieben Jahren öffnen Jana und Viktor um den längsten Tag des Jahres herum die Kirche Mariä Heimsuchung in Horni Vitkov und stellen sie für ein Mittsommerkonzert zur Verfügung. Sie haben sich vorgenommen, den zunehmenden Verfall der Kirche aufzuhalten, der auch im Inneren unübersehbar ist, einem Konzert jedoch einen ganz besonderes Flair verleiht.

Wer sich also am 17. Juni 2017 auf den Weg nach Horni Vitkov (Oberwittig) machte, bekam nicht nur Gelegenheit, die Kirche zu betreten und einen Blick in das Innere zu werfen, sondern auch ein erstklassiges Konzert von Sousedi (zu deutsch Nachbarn), vier Prager Musikern und Sängerinnen zu erleben. 

Ein Ohrenschmaus war das Konzert mit Cello, Piano, Gitarre und Percussion allemal. Die beiden Sängerinnen verstanden es vortrefflich, den Kirchenraum mit ihren Stimmen zu füllen.

Trotz des baufälligen Zustandes hat der Kirchenraum eine gute Akustik. 

Für das kommende Jahr sollte man sich diesen Termin vormerken und die Gelegenheit nutzen, an der Kirche nicht nur vorbeizufahren, sondern auch einmal hineinzugehen.











Mittwoch, 17. Februar 2016

Apropos Jeschken ...

Ein Gastbeitrag von Birgit Proft,


Aptopos Jeschken, neulich las ich den wunderbaren Satz: "Daheim bin ich da, wo ich den Jeschken seh." Wie wahr ! Und wie ich finde, ist der Jeschken immer wieder eine Reise wert. Dabei ist es egal, ob man mit der Seilbahn hinauf fährt, ihn über die Wanderwege erklimmt oder das Auto auf dem letzten Parkplatz stehen läßt und die Viertelstunde Fußmarsch auf sich nimmt, um letztendlich die Ringsum-Aussicht zu geniessen, die in der Höhe von 1012 m kaum zu übertreffen ist. Und wenn man doch Pech hat mit der Aussicht, entschädigen eine "Käffchen" und ein Apfelstrudel (der nirgendwo so gut schmeckt, wie hier) im Restaurant des Turmes.

"Iss und trink und ruh dich aus im heimatlichen Jeschkenhaus." So stand es geschrieben über der Tür der einstigen Jeschkenbaude (erbaut 1906), die 1963 abbrannte und an deren Platz nun der weithin sichtbare und unverkennbare Jeschkenturm steht. Das Holzbrett mit dieser Inschrift stammte wiederum aus der ersten Verkaufshütte, die 1844 errichtet wurde.
 










Zuerst jedoch gab es auf dem Jeschken den Rohanstein, der 1838 als Grenzstein errichtet wurde, da über den Jeschken die Grenze der Herrschaften derer der Clam-Gallas und des Hauses Rohan verlief.












Irgendwer hat sein Fernglas vergessen.






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