Ein Gastbeitrag von Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf
Naturwunder ...
Mittwoch, 2. September 2026
Der Aussichtspunkt auf dem Hahnberg am Görsdorfer Spitzberg
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Samstag, 29. August 2026
Partielle Mondfinsternis am 28. August 2026
Ein Gastbeitrag von Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf
In den frühen Morgenstunden vom 28. August 2026 fand eine Partielle
Mondfinsternis statt, deren ersten Teil man in Mitteleuropa beobachten
konnte.
Zum Höhepunkt der Finsternis um 6:13 Uhr MESZ befand sich der Vollmond 93,5% im Kernschatten des Mondes.
Zum Höhepunkt der Finsternis um 6:13 Uhr MESZ befand sich der Vollmond 93,5% im Kernschatten des Mondes.
Die Abbildung zeigt den Verlauf der Mondfinsternis.
Der Eintritt in den Halbschatten ist praktisch nicht zu beobachten.
Interessant wird es ab 4:34 MESZ, wenn sich der Mond in den Kernschatten der Erde bewegt.
Der Monduntergang in Zittau ist 6:14 MESZ. Deshalb ist der Mond zum Höhepunkt der Finsternis schon unter dem natürlichen Horizont. Außerdem wird es nach 5:30 MESZ schon merklich hell.
Deshalb gelang mir um 5:37 MESZ das letzte Foto von der Mondfinsternis.
Abbildung F.9 aus KOSMOS HIMMELSJAHR 2026 Seite 33
Der Eintritt in den Halbschatten ist praktisch nicht zu beobachten.
Interessant wird es ab 4:34 MESZ, wenn sich der Mond in den Kernschatten der Erde bewegt.
Der Monduntergang in Zittau ist 6:14 MESZ. Deshalb ist der Mond zum Höhepunkt der Finsternis schon unter dem natürlichen Horizont. Außerdem wird es nach 5:30 MESZ schon merklich hell.
Deshalb gelang mir um 5:37 MESZ das letzte Foto von der Mondfinsternis.
Abbildung F.9 aus KOSMOS HIMMELSJAHR 2026 Seite 33
Der Vollmond kurz vor dem Eintritt in den Kernschatten der Erde.
Die folgenden Fotos entstanden mit LUMIX TZ 71 (24x optischem Zoom und 2 x Digitalzoom = 1440 mm Äquivalenzbrennweite) bei mäßiger Sicht (Mond im Nebelschleier).
Die folgenden Fotos entstanden mit LUMIX TZ 71 (24x optischem Zoom und 2 x Digitalzoom = 1440 mm Äquivalenzbrennweite) bei mäßiger Sicht (Mond im Nebelschleier).
Zu dieser Zeit war im Osten das Morgenrot schon stark ausgeprägt.
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Donnerstag, 27. August 2026
Sonnenfinsternis einmal anders
Ein Gastbeitrag von Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf
Vor der letzten Partiellen Sonnenfinsternis am 12. 08. 2026 waren
die üblichen SoFi-Brillen im einschlägigen Handel meist vergriffen.
Deshalb kamen als Ersatz oft zweifelhafte Hilfsmittel zum Einsatz.
Die Beobachtung ist aber auch ohne Spezialbrille oder Filter möglich.
Die Beobachtung ist aber auch ohne Spezialbrille oder Filter möglich.
Eine völlig gefahrlose Möglichkeit bietet die Projektionsmethode.
Für das Schulfernrohr Telementor 63/840 von Carl Zeiss Jena (Früher Standardausstattung an jeder Polytechnischen Oberschule) wurde ein spezieller Projektionsschirm angeboten. Man musste nur das richtige Okular (25 H) benutzen.
Für das Schulfernrohr Telementor 63/840 von Carl Zeiss Jena (Früher Standardausstattung an jeder Polytechnischen Oberschule) wurde ein spezieller Projektionsschirm angeboten. Man musste nur das richtige Okular (25 H) benutzen.
Der Vorteil besteht vor allem darin, dass mehrere Personen gleichzeitig die Sonne beobachten können.
Am Abend des 12. 08. 2026 waren viele Schaulustige zu geeigneten Stellen gekommen.
Am Abend des 12. 08. 2026 waren viele Schaulustige zu geeigneten Stellen gekommen.
Außerdem wurde verwundert festgestellt, wie schnell die Sonne aus
dem Blickfeld wanderte. Durch die Erddrehung dauert es nur etwa zwei
Minuten für einen Sonnendurchmesser!
Die partielle Sonnenfinsternis in der Nähe vom Maximum.
Man kann auch mit ganz primitiven Mitteln die Sonnenfinsternis sichtbar machen.
Dafür genügt ein einfaches Küchensieb!
Dafür genügt ein einfaches Küchensieb!
In geeigneter Entfernung wird ein heller Karton als Bildschirm benutzt.
Jedes Loch vom Sieb wirkt als Lochkamera!+
Dadurch werden gleichzeitig viele kleine Bilder von der teilweise verdeckten Sonne erzeugt!
Und das völlig ohne optisches Hilfsmittel – nur mit einem einfachen Küchensieb!
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