Ein Gastbeitrag von Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf
Die Anhöhen im Böhmischen Paradies (Český ráj) sind großartige
Aussichtspunkte. Sie belohnen jeden Besucher mit schönen Ausblicken auf
die reizvolle Landschaft.
Einer davon ist der Hügel Wiskersch (Vyskeř, 466 Meter)
Foto von der Burg Trosky aus
Der gleichnamige Ort liegt etwa auf halber Strecke (je rund 10
Kilometer) zwischen Turnau (Turnov) und Sobotka. Parken kann man beim
Friedhof neben der Kirche.
Der 466 Meter hohe Basalthügel Wiskersch (Vyskeř) ist der höchste
Punkt im Nordwesten vom Böhmischen Paradies (Český ráj). Auf seinem
Gipfel befindet sich die Kapelle St. Anna.
Seit 2021/2022 ist Hügel nahezu vollständig abgeholzt.
Im Jahr 1886 wurde Berg aufgeforstet. Deshalb beschränkte sich die Fernsicht vor der Abholzung auf wenige Durchblicke.
Eine Touristische Visitenkarte (automatisch übersetzt) vor 2020:
TOURISTISCHE VISITENKARTE
Wiskersch
Ein Dorf am Fuße eines Basalthügels mit der St. Anna-Kapelle, einer Kirche und einem hölzernen Glockenturm
Am Eingang zum Friedhof der Kirche Mariä Himmelfahrt kann man parken.
Die übersetzte Tafel am kurzen Treppenaufgang:
KAPELLE GEÖFFNET
BESICHTIGUNGSZEITEN
KAPELLE DER HL. ANNA VON WISKERSCH
Besichtigen
Sie die rekonstruierte Kapelle der hl. Anna. Während der unten
aufgeführten Öffnungszeiten erhalten Sie Erläuterungen zur Geschichte
und Gegenwart des Dorfes, der Umgebung und der Kapelle selbst. Ein
beeindruckender Blick auf die wunderschöne Region erwartet Sie!
Außerhalb
der angegebenen Öffnungszeiten können Sie für Gruppen ab acht Personen
unter der Telefonnummer 778 093 488 eine Führung vereinbaren.
Im Juni und September ist nur am Wochenende geöffnet!
Do – So 10.00 – 12.00 und 14.00 – 17.30
Eintritt: Kinder unter 15 Jahren: 10,– CZK
Erwachsene: 20,– CZK
Viel Spaß, Jan Kozák, Bürgermeister
Die monumentale neuromanische Kirche mit Haupt- und Seitenschiff und dem Glockenturm von weiter oben gesehen
Der separat stehende achteckige hölzerne Glockenturm aus dem Jahr
1504 war ursprünglich Wehrturm der Kirche von Wiskersch. Nach Umbau
trägt er zwei große Glocken.
Der Wanderweg entlang der blauen Markierung ist etwa 400 Meter lang
und überwindet 70 Höhenmeter. Dafür benötigt man eine gute
Viertelstunde.
Der abgeholzte Bereich ist mit einem Zaun umgeben.
Dieser Zustand soll durch Beweidung von Ziegen und Schafen erhalten
bleiben und die Rückkehr der Steppenflora und -fauna ermöglichen.
Der Aufstieg Erfolgt entlang vom Kreuzweg mit vierzehn Stationen.
In den Nischen der Sandsteinsäulen werden Szenen aus dem Leben Jesu Christi dargestellt.
Der Wiederaufbau des Leidensweges erfolgte im Frühjahr 1999 auf Initiative der Stadtverwaltung.
Die Kapelle wurde im 17. Jahrhundert vom Adeligen aus Groß-Skal
(Hruboskála) erbaut. Sie wurde oft durch Unwetter beschädigt. Die
heutige Kapelle im Empirestil stammt aus dem Jahr 1830 und wurde über
dem Heiligen Grab errichtet. 2011 wurde sie aufwendig rekonstruiert.
Die Kapelle St. Anna wurde1963 zum Kulturdenkmal erklärt.
Hier finden auch Hochzeiten statt.
Neben der Kapelle gibt es eine Sitzgruppe zum Verweilen.
Der Gipfel Wiskersch (Vyskeř, 466 Meter) ist ein hervorragender Aussichtspunkt.
Die Rundumsicht beginnt bei der Burg Trosky (514 Meter)
Im Südosten reicht der Blick bis zum Welisch (Veliš, 429 Meter).
Die Kirche von Wiskersch (Vyskeř) im Süden
Der Südwesten
Der Blick reicht bis Jungbunzlau (Mladá Boleslav).
Im Westen: Die Pschichraser Felsen (Příhrazské skály), dahinter die Bösige (Bezděz, 604 Meter)
Der Nordwesten mit dem Roll (Ralsko, 696 Meter)
Fast im Norden: Jeschken (Ještěd, 1012 Meter) in Wolken und Jaberlich (Javorník, 684 Meter)
Das Isergebirge (Jizerské hory) im Dunst:
Links genau im Norden
der Kopainberg (Kopanina, 657 Meter), in der Mitte die Schwarzbrunnkoppe
(Černá Studnice, 869 Meter), rechts der Hamsteiner Berg (Hamštejnský
vrch, 610 Meter)
Rechts vom Hamsteiner Berg (Hamštejnský vrch, 610 Meter): Der Kosakov (Kozákov, 744 Meter)
Bei der Burg Trosky (514 Meter) schließt sich der Kreis, links dahinter Ředice (649 Meter) und Tábor (678 Meter)
Jetzt größer:
Die Burg Trosky (514 Meter), ganz links hinten der Gipfel Bradlec (542 Meter)
Burg Trosky (514 Meter) mit den beiden Felstürmen Panna (Jungfrau)
und Baba (Altes Weib), ganz links am Aufstieg das Bistro pod Troskami
Die Pschichraser Felsen (Příhrazské skály), links der Mannsberg
(Mužský, 463 Meter), rechts hinten die Bösige (Bezděz, 604 Meter)
Die einstmals strategisch wichtige Anhöhe vom Mannsberg (Mužský, 463 Meter)
Die Burg Bösig (Bezděz, 604 Meter)
Roll (Ralsko, 696 Meter) und das Lausitzer Gebirge (Luzicke hory) mit Kleis (Klíč, 759 Meter) und Tölzberg (Tlustec, 591 Meter)
Der Gipfel vom Roll (Ralsko, 696 Meter) aus einer Entfernung von 32 Kilometer
Der Jeschkenkamm (Ještědský hřbet)
Der Gipfel vom Jeschken (Ještěd, 1012 Meter) mit dem Fernsehturm
Der Bergrücken vom Kosakov (Kozákov, 744 Meter)
Aussichtsturm und Baude auf dem Gipfel vom Kosakov (Kozákov, 744 Meter)
Der Hamsteiner Kamm (Hamštejnský hřbet) mit dem 2023 eröffneten Aussichtsturm (Rozhledna Hamštejn)
Der Hügel Humprecht (343 Meter) am Stadtrand von Sobotka
Das nur 7 Kilometer entfernte Schloss Humprecht – ein Jagdschloss mit ovalem Grundriss aus dem Jahre 1668.
Der 466 Meter hohe Hügel Wiskersch (Vyskeř) mit der
St.-Anna-Kapelle ist nach der Abholzung ein Aussichtspunkt mit
hervorragender Rundumsicht. Der Aufstieg lohnt sich!
Noch zwei Touristische Visitenkarten (automatisch übersetzt):
TOURISTISCHE VISITENKARTE
St.-Anna-Kapelle in Wiskersch
Die
weithin sichtbare Wallfahrtskapelle im Empire-Stil wurde in der ersten
Hälfte des 19. Jahrhunderts auf einem Vulkanhügel erbaut.
Seit 1825 führt der Kreuzweg zu diesem Ort.
TOURISTISCHE VISITENKARTE
Wiskersch
Ein Dorf am Fuße des gleichnamigen Basalthügels, die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1318