Samstag, 31. Mai 2014

Plattbauchlibelle


Eine unserer schönsten Segellibellen - der Plattbauch (Libellula depressa). Es bedurfte schon etwas Geduld, diesen rasanten Flieger zu fotografieren...



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Großer Feuerfalter


In Niederoderwitz / Oberlausitz, konnte ich heute diesen Großen Feuerfalter (Lycaena dispar) an einer Stelle, wo ich ihn nie erwartet hätte, fotografieren. Leider machte er mir nicht die Freude, seine Flügel zu öffnen. Dann hätte man seine wunderbar orangerote Oberflügel gesehen...


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Gemeine Sandwespe



Die Gemeine Sandwespe (Ammophila sabulosa) kann man manchmal auf Blüten bei einer Pollenmahlzeit und seltener beim Graben einer Brutröhre beobachten. Ist die Brutröhre fertig - eine sandige Stelle ist dazu vonnöten - geht das Weibchen auf Raupenjagd, denn die künftige Larve ist ein echter Karnophage und muß mit genügend Futter versorgt werden. Gelingt es z.B. eine unbehaarte Eulenfalterraupe zu erbeuten, wird sie gemeinerweise mit ein paar wohlgezielten Stichen in bestimmte Nervenknoten paralysiert. So bleibt sie zwar am Leben (und auch ohne Kühlschrank frisch), kann sich aber nicht mehr aktiv bewegen. Die Grabwespe packt sie anschließend mit ihren Kiefern und schleppt sie zum oft einige Dutzend Meter entfernte Nest. Wie Versuche zeigten, findet sie dabei den Weg dorthin mittels ihres ausgeprägten Gesichtssinns. Dort angelangt, legt sie die arme Raupe, aus der nun kein Schmetterling mehr werden wird, unweit der Brutröhre ab, und beginnt dem zukünftigen Domizil ihrer Larve den letzten Schliff zu geben. Dann kriecht sie mit der Raupe hinein, positioniert sie richtig und legt ein Ei darauf ab. Dann verschließt sie sorgfältig die Brutröhre und hat nun etwas Muse zu einem stärkenden Blütenbesuch um danach die nächste Brutröhre zu graben...

Nach ein paar Tagen schlüpft aus dem Ei die Sandwespenlarve, die sich nun etwa 10 Tage lang wie eine Made im Speck fühlen darf. Ist sie schließlich ausgewachsen, spinnt sie sich ein und verpuppt sich. Und das alles kann man selbst erforschen und beobachten, wenn man etwas Interesse und Geduld hat...

Das heute (31.05.2014) in einer Sandgrube bei Ninive in der schönen Oberlausitz gemachte Foto zeigt übrigens ein Männchen. Ihm bleibt die anstrengende Grabarbeit erspart...



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Etwas Seltenes: Die Karden-Sonneneule


Oh, - was sitzt denn da? Ist das nicht eine Karden-Sonneneule (Heliothis viriplaca). Die habe ich doch schon seit Jahrzehnte nicht mehr gesehen... Ein Gruß aus dem Süden? 

In einer kleinen Sandgrube unweit der Birkmühle in Oberoderwitz / Oberlausitz, flog mir heute dieser unscheinbare, aber unverkennbare Eulenfalter vor die Linse meiner Digitalkamera. Er gilt als selten, dessen Vorkommen bei uns von der Anzahl aus dem Süden über die Alpenpässe eingewanderter Exemplare abhängt. Er ist ein sogenannter Wanderfalter, den man gewöhnlich auf Ödland (wie hier) oder auf steppenartigen Trockenrasen antrifft. Seine Raupe lebt von einer Anzahl hier häufiger Pflanzen wie z.B. Flockenblumen, Hauhechel oder an der Gemeinen Wegwarte. 




Kurzbesuch bei der Uferschwalbenkolonie



Bei meiner kleinen heutigen (31.05.2014) Radtour in Richtung Ninive (nein, nicht DAS Ninive, sonder das...) habe ich mal einen kleinen Abzweig zur Uferschwalbenkolonie unternommen - denn viele Uferschwalben gibt es bei uns leider nicht mehr. Und da war zu meiner Freude richtig Betrieb. Ich glaube sogar, die Zahl der in den weichen Sand gegrabenen Brutröhren hat eher noch zugenommen. Und so konnte ich mir mit dem Fernglas in der Hand eine Zeitlang das Treiben dieser äußerst behenden Flieger, die sich kaum ohne Bewegungsunschärfe fotografieren lassen, anschauen... Wollen wir hoffen, daß diese kleine Kolonie uns noch lange erhalten bleibt. 






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Mittwoch, 28. Mai 2014

Sterne (14) - Sternspektroskopie und Spektralanalyse (Teil 2)


Mein Vorlesungsmanuskript "Sterne (14)" können Sie über folgenden Link als PDF-Datei herunterladen:

Gewöhnliche Akelei


Bei uns im Zittauer Gebirge sieht man im Frühsommer relativ oft die Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris), die gerne von Hummeln (hier eine Erdhummel) besucht wird.

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Sonntag, 25. Mai 2014

Scharlachroter Feuerkäfer und Seidiger Fallkäfer


Seidiger Fallkäfer (Cryptocephalus sericeus) - fotografiert in Petersdorf (Nordböhmen) im Zittauer Gebirge


Scharlachroter Feuerkäfer (Pyrochroa coccinea)



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Freitag, 23. Mai 2014

Zwischen Jachelberg und Hermeshöhe - Blumen am Wegesrand...


Der Jachelberg zwischen Koitsche und Bertsdorf im Vorland des Zittauer Gebirges...


und die Hermeshöhe mit ihrem eindrucksvollen Phonolithsteinbruch waren heute (23.05.2014) das Ziel einer kleinen Radtour - um mal zu schauen, was denn so blüht...


Bunte Wiese mit Klee, Butterblumen, Ehrenpreis und Acker-Hornkraut...


Vogelmiere (Stellaria media)


Acker-Vergißmeinnicht (Myosotis arvensis)


Spitzwegerich (Plantago lanceolata)


Strahlenlose Kamille (Chamomilla suaveolens)


Wiesen-Klee (Trifolium pratense)


Weiß-Klee (Trifolium repens)


Wiesenglockenblume (Campanula patula)


Zaun-Wicke (Vicia sepium)


Blutwurz (Potentilla erecta)


Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)


Gemeine Habichtsfliege (Dioctria hyalipennis) - eine Raubfliege


Es handelt sich um ein Weibchen...


Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor)


Kleiner Klappertopf


Ruprechtskraut (Geranium robertianum)


Ein Schnabelkerf (Skorpionsfliege)


Der seltene Kleine Wiesenknopf (Sanguisorba minor)


Knöllchen-Steinbrech (Saxifraga granulata)


Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis)


Gemeiner Erdrauch (Fumaria officinalis)


Blüten des Gemeinen Erdrauchs


Schlitzblättriger Storchschnabel (Geranium dissectum)


Schlitzblättriger Storchschnabel


Schlitzblättriger Storchschnabel


Scharfes Berufskraut (Erigeron acris)


Scharfes Berufskraut


Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) mit Käfer (Oedemera lurida)


Wer kennt es nicht - das Büschelschön (Phacelia tanacetifolia)


Heckenrose (Rosa corymbifera)


Heckenrose


Pechnelke (Silene viscaria)


Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys) mit Brauner Tageule (Euclidia glyphica)


Asarine oder Nierenblättriges Löwenmäulchen (Asarina procumbens)


Nierenblättriges Löwenmäulchen


Kriechender Hahnenfuß (Ranunculus repens)

 Europäischer Sauerklee (Oxalis europaea)


Orangerotes Habichtskraut (Hieracium aurantiacum)

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