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Dienstag, 7. Oktober 2025

Raupe des Weidenbohrers

  Fotos Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf








Mittwoch, 3. September 2025

Blausieb

  Fotos Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf









Montag, 16. September 2019

Raupen des Weidenbohrers

Ein Gastbeitrag von Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf









Montag, 1. September 2014

Raupe eines Weidenbohrers

Ein Gastbeitrag von Werner Schorisch, Zittau

Man bekommt sie nur selten zu Gesicht, die stattliche Raupe des Weidenbohrers (Cossus cossus). Sie lebt vom Holz alter knorriger Kopfweiden und kommt nur zum Verpuppen aus ihren Bohrgängen. Dann kann man sie manchmal im Spätsommer bei der Suche nach einem günstigen Verpuppungsplatz beobachten. Man sollte sie dabei in Ruhe lassen. Ähnlich wie der Rehschröter kann sie mit ihren kräftigen Mandibeln sehr gut "zubeißen". Leider wird dieser recht große, von der Färbung eher unscheinbare Nachtschmetterling mit dem Verschwinden vieler Kopfweiden aus unserer Landschaft auch immer seltener. 

Wenn man wissen möchte, ob in einer Weide die Raupe des Weidenbohrers lebt, braucht man nur seine Nase an ein die Rinde durchstoßendes Bohrloch zu halten. Riecht es penetrant nach Holzessig, dann hat man eine besetzte Behausung gefunden. Wenn nicht, dann eben nicht...







Donnerstag, 2. Dezember 2010

Der Weidenbohrer

An vielen Stellen der Oberlausitz findet man noch an Bachläufen Reihen alter Kopfweiden. Sie wurden früher dort angepflanzt, um im Herbst ihre Weidenruten "zu ernten", um daraus nach einem mehrjährigen Trocknungsprozeß Korbwaren zu flechten. Diese Weiden sind meist sehr knorrig, die Stämme ausgehöhlt, aber trotzdem sind sie meist noch recht vital. Jeden Frühjahr treiben sie aus und man kann sich Weidenkätzchen für die Vase schneiden - vorausgesetzt, es handelt sich um eine männliche Weide (Weiden sind sogenannte zweihäusige Pflanzen). Leider werden diese Weiden zunehmend im Rahmen von landwirtschaftlichen Raumordnungsverfahren oder bei Bachverrohrungen entfernt, was eigentlich schade ist. Eine unserer kleineren Eulen, der Steinkauz, ist deshalb fast verschwunden, da er zum Brüten auf die Höhlen in alten Weiden angewiesen ist. Aber ich will auf etwas anderes hinaus. Betrachtet man sich den Stamm einer alten Kopfweide etwas genauer, dann findet man darin manchmal Löcher, die ungefähr einen Zentimeter stark sind. Sie können entweder von den Larven diverser Bockkäfer oder von den Raupen des Weidenbohrers (Cossus cossus) stammen. Der Unterschied ist schnell auszumachen - einfach daran riechen. Richt es penetrant nach Holzessig, dann haben Sie das Bohrloch einer Weidenbohrerraupe gefunden. Die Raupe selbst bekommen Sie nur zu Gesicht, wenn Sie den Weidenstamm zerlegen. Sie kann bis zu 10 Zentimeter lang werden und ist von dunkelroter Farbe, nackig und stark glänzend. Es ist eine der wenigen Raupen, die einen mit ihren Mandibeln (Mundwerkzeugen) richtig zwicken können. Deshalb ist etwas Vorsicht angesagt. Den Falter selbst bekommt man noch seltener zu Gesicht:


Er ist von der Größe her durchaus eindrucksvoll, aber auch sehr gut getarnt. Die obige Aufnahme entstand im Schülerbusch bei Zittau bei einer nächtlichen Exkursion.
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