Fotos Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf
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Sonntag, 1. September 2024
Großes Fünfpunkt-Widderchen
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Mittwoch, 14. September 2022
Fünffleck-Widderchen
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Mittwoch, 5. Juni 2019
Ampfer-Grünwidderchen
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Mittwoch, 1. Juli 2015
Weißfleck-Widderchen
Aufnahme Björn Ehrlich, Zittau-Hörnitz
In Italien (Raum Cilento) nicht selten - das Weißfleck-Widderchen (Amata phegea).
In Italien (Raum Cilento) nicht selten - das Weißfleck-Widderchen (Amata phegea).
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Sonntag, 3. August 2014
Sechsfleck-Widderchen
Unser häufigstes Widderchen (oder "Blutströpfchen") - das Sechsfleck-Widderchen (Zygaena filipendulae)
Samstag, 21. Juni 2014
Kleines Fünffleck-Widderchen
Eines der Ersten "Blutströpfchen" im Jahr ist das Kleine Fünffleck-Widderchen (Zygaena viciae, ehemals meliloti). Ich konnte es heute (21.06.2014) frisch aus der Puppe geschlüpft im Schülerbusch bei Zittau (Oberlausitz) fotografieren.
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Sonntag, 20. Mai 2012
Ampfer-Grünwidderchen
Als erste Art aus der artenreichen Familie der Blutströpfchen (Zygaeniden) erscheint Mitte Mai das Ampfer-Grünwidderchen (Adscita statices) in größerer Zahl auf unseren Gebirgswiesen des böhmisch- lausitzer Grenzgebirges. Oft sieht man sie in Gruppen an Blüten (z.B. der Kuckucks-Lichtnelke) sitzen und manchmal auch etwas plump in der Sonne herumfliegen:
Ihre Raupen leben an Wiesen-Sauerampfer, einer Pflanze, die sehr häufig auf Gebirgswiesen vorkommt:
Aufnahme Werner Schorisch, Zittau
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Mittwoch, 13. Juli 2011
Sechsfleck-Widderchen oder Gemeines Blutströpfchen
Das Sechsfleck-Widderchen (Zygaena filipendulae) ist eines unserer häufigeren Blutströpfchen, welches sicherlich jeder schon einmal bei einer Wanderung durch Wald und Flur gesehen hat. Wie der Name schon sagt, besitzt es auf jeden seiner Vorderflügeln 6 rote Flecken auf dunklen Grund und ist deshalb zumindest außerhalb der Alpen mit keiner anderen Art aus der artenreichen Familie der Widderchen zu verwechseln. Form und Anordnung der roten Flecken variieren etwas. Sie signalisieren dem erfahrenen Vogel, daß dieses Tier einen ganz üblen Geschmack hat und spätestens nach einer ersten Kostprobe sind sie für ihr Leben geprägt und lassen diese harmlosen Schmetterlinge in Ruhe.
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Sonntag, 10. Juli 2011
Veränderliches Widderchen
Unter allen Widderchen (oder Blutströpfchen) ist das Veränderliche Widderchen (Zygaena ephialtes) das mit der größten Formenvielfalt. Man erkennt es am roten, durchgehenden Abdominalring (der manchmal auch gelb sein kann). Seine Raupen benötigen die Bunte Kronwicke als Futterpflanze. Die Aufnahmen entstanden auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Niemes (Mimon, Nordböhmen).
Sonntag, 26. Juni 2011
Thymian-Widderchen
Auf Wiesenflächen, wo im Sommer der Feld-Thymian seinen typischen Duft verbreitet, lebt auch das Thymian-Widderchen (Zygaena purpuralis). Im Gegensatz zu den meisten anderen "Blutströpfchen" sind bei ihr die roten Flecken zu drei langen Streifen auseinander gezogen (das sehr ähnliche Bibernell-Widderchen (Z. minos) ist auf Fotos nicht vom Thymian-Widderchen zu unterscheiden, kommt aber bei uns im Gebirge kaum vor). Die ersten beiden Fotos stammen vom 25.6.2011 von einer Wiese bei Reichenberg (Liberec, Nordböhmen), die anderen von einem ehemaligen militärischen Übungsgelände bei Niemes (Mimon, Nordböhmen).
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Sonntag, 22. Mai 2011
Gemeines oder Ampfer-Grünwidderchen
Heute am Ortel (bei Böhmisch-Zwickau, Civkov, Nordböhmen) konnte ich die ersten, frisch geschlüpften Ampfer-Grünwidderchen (Adscita statices) an Kuckuckslichtnelken fotografieren. Die Art ist sehr häufig auf Gebirgswiesen anzutreffen - wenn dort Sauerampfer (die Futterpflanzen der Raupen) wächst.
Freitag, 21. Januar 2011
Blutströpfchen
Weil wir gerade bei den Widderchen sind, möchte ich gleich noch einige bei uns vorkommende rot-schwarze Verwandten der Grünwidderchen vorstellen - die Blutströpfchen. Unabhängig von ihrer Färbung sind Widderchen an ihrem Habitus leicht zu erkennen: relativ plumper Körper und große Fühler (korrekterweise "Antennen"), deren angebliche Ähnlichkeit mit dem Widdergehörn ihnen den Familiennamen eingebracht hat. Sie sitzen meist in Gemeinschaft auf allen möglichen Blüten und sind tagaktiv. In Mitteleuropa gibt es über ein Dutzend Arten, von denen ich 7 auch schon bei uns, d.h. im Lausitzer Grenzgebirge, gefunden habe.
Thymianwidderchen (Zygaena purpuralis)
Nur noch lokal findet man bei uns das Thymian- oder Purpurwidderchen, welches leicht an seiner Zeichnung - die roten Flecken, die "Blutströpfchen", sind hier zu drei breiten Streifen auseinander gezogen, zu erkennen ist. Es gibt zwar noch ein paar ähnliche Arten (z.B. das Platterbsen-Widderchen Zygaena osterodensis), die aber mehr im Alpen- und Voralpengebiet zu finden sind.
Da die Raupe ausschließlich an Feldthymian (Thymus pulegiodes, siehe Foto) nagt (sie ist quasi monophag), kommt die Art auch nur dort vor, wo es noch reichlich Thymian gibt, also auf Trockenrasen. Dort wo es noch vorkommt, ist das Thymianwidderchen gewöhnlich häufig.
Da die Raupe ausschließlich an Feldthymian (Thymus pulegiodes, siehe Foto) nagt (sie ist quasi monophag), kommt die Art auch nur dort vor, wo es noch reichlich Thymian gibt, also auf Trockenrasen. Dort wo es noch vorkommt, ist das Thymianwidderchen gewöhnlich häufig.
Beilfleckwidderchen (Zygaena loti)
Ein typischer Trockenrasenbewohner ist das Beilfleckwidderchen. Es ist wegen seines "letzten Flecks" so benannt, weil es in etwa die Form einer Beilklinge hat. Außerdem kann man es an seiner schmalen weißen Halskrause (im oberen Foto zu sehen) erkennen. Es erscheint meist recht früh, d.h. schon im Mai und Juni, während die eigentliche Zeit der Blutströpfchen der Juli und der August ist. Die Aufnahme entstand zwischen Niemes (Mimon) und Hammer am See auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz, wo in großen Mengen Hornklee, Hufeisenklee und Bunte Kronwicke wächst, die Raupenfutterpflanzen.
Kleewidderchen (Zygaena lonicerae)
Das Kleewidderchen ist ein häufiger Bewohner unserer Mittelgebirge. Zwar ist es nur sehr schwer (und oftmals ohne der Untersuchung präparierter Tiere gar nicht) von dem sehr ähnlichen Sumpfhornklee-Widderchen (Zygaena trifolii) zu unterscheiden. Aber da sich ihre Lebensräume doch etwas unterscheiden (letztere Art besiedelt eher Sumpfwiesen) bin ich mir doch recht sicher, daß die abgebildeten Exemplare auch wirklich Kleewidderchen sind.
Kleines Blutströpfchen (Zygaena meliloti)
Bei diesem Blutströpfchen ist der mittlere Fleck sehr klein. Außerdem ist es etwas kleiner als ähnliche Arten, weshalb man es auch "Kleines Blutströpfchen" genannt wird. Es kommt Ende Juni und den ganzen Juli überall dort vor, wo es reiche Bestände an Vogelwicke und Esparsette gibt.
Gemeines Blutströpfchen (Zygaene filipendulae)
Das Gemeine Blutströpfchen ("gemein" bedeutet hier "überall häufig vorkommend") ist unsere häufigste Zygaene. Es gibt wohl keinen Bahndamm, wo man es nicht finden kann. Es ist leicht daran zu erkennen, daß es 6 rote Flecke besitzt, die sich oft berühren, aber auch getrennt sein können. Ihre Raupe kann man im Frühsommer leicht auf Hornklee finden, wo sie auch tags ohne sich groß irgendwie zu verstecken frei auf den Blättern sitzen:
Wenn sie ausgewachsen sind (Ende Juni) verpuppen sie sich in einen für Widderchen typischen spindelförmigen Kokon an einem meist trockenen Grashalm:
Veränderliches Widderchen (Zygaena ephialtes)
Diese Art habe ich bis jetzt nur zweimal gesehen. Einmal am Wilschtberg (Vlhost, Nordböhmen - Daubaer Schweiz) und einmal am Scheibeberg bei Zittau. Sie ist leicht am roten (oder gelben) Abdominalring zu erkennen. Es zeigt sowohl in der Fleckenzeichung, in der Färbung (es gibt auch Exemplare mit gelben bzw 4 weißen Flecken) als auch in der Farbe der Hinterleibsringe (rot oder gelb) eine große Variabilität, die sich aber leicht mit Hilfe der Mendelschen Gesetze erklären läßt (das Allel für die rote Färbung ist dominant, die für die gelbe Färbung dagegen rezessiv). Da die Raupen vorwiegend an Bunter Kronwicke leben, sind Trockenrasen und Waldränder die bevorzugten Fluggebiete dieses Widderchen.
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