Sonntag, 17. November 2013

Heute auf dem Hochwald im Zittauer Gebirge...

Hochwald, 2-höchster Berg des Zittauer Gebirges (749 m)  WEBCAM-View



Immer einen Ausflug wert...

ACHTUNG:  Wenn nix zu sehen ist ...

a) es ist Nacht und trübe
b) es ist total nebelig
c) es ist Raureif vor der Linse
d) die Linse ist beschlagen
e) die Kamera ist abgeschaltet
f) der Strom ist ausgefallen
g) man hat die Kamera geklaut...
...

Und hier ein paar Bilder, wenn die Sicht nicht beeinträchtigt ist...




Und etwas Werbung hat sie auch verdient...


Blick vom Hochwald über den Falkenberg und über Petersdorf zum Jeschkenkamm mit Jeschken
Aufnahme: Werner Schorisch, Zittau



Blick über Krombach / Schanzendorf zur Lausche (rechts); Aufnahme Werner Schorisch, Zittau

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Mittwoch, 13. November 2013

Grundbausteine des Mikrokosmos (42)


Mein Vorlesungsmanuskript "Mikrowelt (42)" können Sie über folgenden Link als PDF-Datei herunterladen:

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Montag, 11. November 2013

Eine Kürbisspinne aus der Gattung Araniella

Ein Gastbeitrag von Werner Schorisch, Zittau

Kürbisspinnen sind recht häufige Spinnen, die meist in Blättern kleine Radnetze bauen. Hier ist ein Männchen aus der Gattung Araniella zu sehen - eine genaue Artbestimmung ist anhand von Fotos jedoch nur schwer oder gar nicht möglich (es gibt bei uns ein halbes Dutzend Arten) - ich vermute in diesem Fall Araniella opisthographa. Aber, wie gesagt, ganz sicher kann man da nicht sein...






Mittwoch, 6. November 2013

Flug mit Mars-Express über den "Roten Planeten" - ESA/DLR


Erde und Mars ...



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Grundbausteine des Mikrokosmos (41)


Mein Vorlesungsmanuskript "Mikrowelt (41)" können Sie über folgenden Link als PDF-Datei herunterladen:

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Eine ganz ausgezeichnete Informationsseite zum Erdmond...

Aufnahme Dr. Armin Matauschek  -  Wallebene Clavius

Alle denjenigen, die sich für den Erdmond und dessen Beobachtung interessieren, sei folgendes Web-Portal

Der-Mond.org

empfohlen. Schauen Sie mal rein ...

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Montag, 4. November 2013

Im Böhmischen Niederland


'Das Niederland, welches sich von Wiesenthal bis zur Kreuzbuche, von Niedereinsiedel bis zum Schöber erstreckt, ist zwar nur ein Gebiet von geringer Ausdehnung, aber es wird immer merkwürdig bleiben, von wie vielen Seiten dereinst die Besiedlung dieses von Thalmulden durchfurchten Hochlandes in Angriff genommen wurde. Wohl gibt keine Chronik, keine Urkunde hierüber Auskunft, und doch wissen wir mit ziemlicher Genauigkeit, wie es bei der Besiedlung zugegangen sein muss. Die ehemalige Eintheilung der Kirchensprengel liefert uns für die Urverhältnisse, in welche sonst keine Kunde zurückreicht, den fast unwiderleglichen Beweis. Dabei bleibt es auffällig, dass die Vertheilung der kirchlichen Zugehörigkeit großentheils nach den Wasserscheiden sich richtete. Das lässt sich mit wenigen Worten berichten.'

Paudler unterrichtet hier nicht nur über den Besiedlungsdruck, der mit dem Wohlstand und dem Ansehen der Städte im Inneren Böhmens und der Lausitz zunahm, er beschreibt auch den Charakter der Landschaft mit ihren offenen, sanften und weitläufigen Tälern. Hier kann man entspannt wandern und Fahrradfahren und sich an der lieblichen ländlichen Gegend erfreuen.

Es gibt verstärkt Bemühungen, den Tourismus hier in Schwung zu bringen und daraus ein gewerbliches Standbein zu etablieren. Leider ist der 'Schluckenauer Zipfel' heute wirtschaftlich abgehängt und eine Problemzone in Tschechien (wie auch die angrenzenden Landesteile in Deutschland im Verhältnis zu den eigenen nationalen Gegebenheiten). Abgesehen von der isolierten geografischen Lage der Region hat sich der Aderlass mit der Vertreibung der deutschstämmigen Bevölkerung nicht wieder ausgewachsen. Wie man aus den Medien weiß, wurden stattdessen gezielt nationale Minderheiten angesiedelt, was zu erheblichen Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen führte. Es wäre wünschenswert, wenn die Menschen erkennen würden, daß die Konflikte nicht auf den Differenzen zwischen Nord und Süd (bzw. Ost und West) sondern auf dem Verteilungsgefälle zwischen oben und unten beruhen, und zwar nicht nur in Tschechien, sondern auch in Deutschland und überall in der Welt.

Wandern versöhnt und verbindet und so wollen wir uns auf die Tour begeben. Wir starten in dem Flecken Waldeck (Valdek) zwischen Rumburg (Rumburk) und Schluckenau (Šluknov) und nehmen Kurs auf Neu Ehrenberg (Nove Křečany). Für eine Rast ist es viel zu früh, aber die Aussicht auf die Landschaft läßt uns keine andere Wahl und so legen wir eine kurze Pause ein. Der Wolfsberg (Vlčí hora) direkt über dem Tal, östlich davon das Lausitzer Gebirge und ganz am Horizont das Isergebirge breiten sich über Alt- und Neu Ehrenberg aus. Übrigens entspringt hier, ein Stückchen unterhalb, die Mandau.

Weiter geht es, vorbei am Grünen Kreuz (Zelený kříž), zu dem idyllischen Weiler Fürstenwalde (Knížecí). Hier sehen wir die Landschaft, die Paudler als von 'Thalmulden durchfurchtes Hochland' beschreibt. Nur ein kurzes Stück weiter setzt ein unmarkierter, sanft talwärts führender Weg an, der uns kilometerweit über offenes Gelände hinunter nach Schluckenau bringt. Langsam kommen Stadtkirche und Schloß, welches schön restauriert ist, auf uns zu.

Auf unserem Rückweg nach Waldeck machen wir noch Bekanntschaft mit dem ehemaligen Kurhotel Karltal. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts herrschte hier mondäner Kurbetrieb und auch nach dem Krieg wurde das Objekt noch als Betriebsferienheim genutzt. Seit der politischen Wende ist die Einrichtung dem Untergang geweiht. Die Natur hat von dem Gelände wieder Besitz ergriffen und die alten Mauern gammeln nun so vor sich hin. Sehr schade eigentlich.



Der Wolfsberg


Ortsansicht von Neu Ehrenberg



Das Grüne Kreuz


'Von Thalmulden durchfurchtes Hochland' bei Fürstenwalde


Der lange Weg nach Schluckenau...




Der Marktplatz von Schluckenau


Die Stadtkirche des Heiligen Wenzel


Das Schluckenauer Schloß


Das  Kurhotel Karltal in seinen besten Zeiten...


und heute...

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Samstag, 2. November 2013

Wanderung um das Tal des Jeschkenbach (Ještědský potok)

Ein Gastbeitrag von Björn Ehrlich, Zittau-Hörnitz

Der Jeschkenbach entspringt unweit des Auerhahnsattel (Tetřeví sedlo) am westlichen Gehänge des Jeschkengebirges und nimmt seinen Lauf durch die langgezogenen Ortschaften Kriesdorf (Křížany) und Seifersdorf (Zibridice). Dort wendet er sich nach Süden, bis er bei Wartenberg (Stráž pod Ralskem) von der Polzen (Ploučnice) aufgenommen wird. Bei schweren Regenfällen kann sich der Bach in ein gefährliches Gewässer verwandeln.

Radler wissen die Strecke vom Ausgespann bis hinunter nach Seifersdorf zu schätzen. Nach dem mühevollen Aufstieg zum Sattel rollt man kilometerlang entspannt durch das sanfte Tal. Nach dem Verlassen des Waldes breitet sich die Kulisse der Kegelberge und des Lausitzer Gebirges aus. Bald erscheinen beiderseits der Straße verstreut die ersten alten Gehöfte. Die Obstbäume, die hier stehen, tragen gewiss noch alte Sorten, die kaum mehr bekannt sind. Die sich nach Süden öffnende Wiesenlandschaft ist in Koppeln parzelliert, auf denen Pferde und Rinder ihr Futter finden. Wir wollen die Gegend einmal zu Fuß ergründen.

Die schönsten Wanderungen sind freilich die, bei welchen auch das Auge auf seine Kosten kommt. Bei dieser Tour, die an der Kirche in Kriesdorf beginnt, wird diese Erwartung mehr als erfüllt, denn die Wegführung verläuft über weite Strecken immer entlang des Waldrandes oder über die weitläufigen Wiesen, so daß man das großartige Panorama stets vor Augen hat. Die goldenen Farben, die der Herbst in die Landschaft zeichnet, verschönen dieses Erlebnis noch. Rechterhand taucht auf einem Seitenkamm eine bizarre Sandsteinformation auf. Das sind die Rabensteine (Krkávčí Skály). Die hohen zackigen Türme haben den Felsen auch die Bezeichnung Vajolet-Türme (Vajoletky) eingebracht, sehr ambitioniert, aber warum nicht ?

Der weitere Weg führt uns von hier bis an den Fuß des Jeschkenkammes. Zunächst erreichen wir die Bahnstation von Kriesdorf. Die Bahnlinie wird hier bis auf eine Höhe von etwa 500 m geführt. Sie durchquert hinter dem Bahnhof den Jeschkenkamm und mündet nach Verlassen des 814 m langen Tunnels in Christophsgrund (Kryštofovo Údolí) direkt auf ein Viadukt mit einer Länge von 194 m. Die Strecke wurde bereits im Jahre 1900 eröffnet und darf als besondere technische Leistung angesehen werden. Eine Bahnfahrt von Böhmisch Leipa (Česká Lípa) über Niemes (Mimon), Deutsch Gabel (Jablonné v Podještědí), Ringelshain (Rynoltice) und Schönbach (Zdislava) weiter bis Reichenberg (Liberec) ist schon allein wegen der schönen Landschaft, die von der Trasse berührt wird, ein empfehlenswertes Erlebnis.

Kurz vor dem Tunneleingang am Bahnhof Kriesdorf endet der Weg und man benötigt ein wenig Gespür für den Pfad am gegenüberliegenden Hang, der dann meistens am Waldrand bis zu den letzten Häusern von Kriesdorf und weiter zu einem entlegenen Ortsteil von Drausendorf (Druzcov) führt. Wir bleiben noch eine Weile auf diesem Weg. Am Preußenkreuz (U Pruského krize) treffen wir auf den historischen Kegelweg, dem wir ein kurzes Stück folgen, bevor wir den Weg nach Drausendorf einschlagen. Die Landschaft genießend, können wir uns ausreichend Zeit für den Rückweg über die ausgedehnten Wiesen nach Kriesdorf nehmen.

Das Preußenkreuz erinnert an einen jungen Rittmeister, der im österreichisch-preußischen Krieg 1866 hier in einem Lager verstarb und an Ort und Stelle begraben wurde. Die preußische Armee zog alsbald zur Freude der Bevölkerung ab. Das einfache Birkenholzkreuz verfiel, aber später wurde es zum Dank dafür, dass man den Krieg heil überlebte, durch ein neues Kreuz ersetzt und bis heute instand gehalten.





Auf dem Weg nach Kriesdorf ergeben sich oberhalb der Ortschaft Deutsch Pankraz (Jitrava) herrliche Ausblicke über das Lausitzer Gebirge und hinüber zu den Kegelbergen im Land unter dem Jeschken


Die Kriesdorfer Rabensteine


Blick von den Rabensteinen hinüber zum Jeschken



An den Rabensteinen


Herbststimmung auf dem Weg zum Jeschkenkamm





Der Waggon muss am Bahnhof Kriesdorf irgendwie von der Strecke abgekommen sein


Blicke ins Land


Blick zum Roll


Der Jeschken ist heute unser ständiger Begleiter



Der Ausschank hat heute geschlossen


Das Preußenkreuz


Blick über Drausendorf vom Kleis bis zur Lausche



Die Natur in ihren schönsten Farben


Zurück in Kriesdorf, im Hintergrund die Rabensteine


Kulisse von Deutsch Gabel vor Hochwald und Falkenburg (Sokol)

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