Samstag, 26. Februar 2011

Rette sich wer kann...


Das Mandau- und Neiße-Hochwasser vom 7. August 2010 war eine der schlimmsten Katastrophen für Zittau und Umgebung ("Jahrhundertflut"). Bei Youtube findet man eine große Zahl von Clips, welche zumindest dessen Ausmaß erahnen lassen. Die Betroffenen haben z.T. noch heute mit den Auswirkungen zu kämpfen, was auch mit der zögerlichen und nicht ausreichenden finanziellen Hilfe der Landesregierung zu tun hat. An dieser Stelle möchte ich aber auf eine andere interessante Beobachtung hinweisen. Schnecken (hier die Große Wegschnecke Arion rufus) haben offensichtlich das stetige Steigen des Wasserspiegels der Mandau eher bemerkt als manche Anwohner des Uferstreifens und sich in großer Zahl auf die Stämme der Bäume der Uferböschung gerettet. Nach Planungen der Sächsischen Talsperrenverwaltung sollen demnächst diese Schnecken-Fluchtbäume weichen, weil sie angeblich die Uferbefestigung gefährden. Ob es soweit kommen wird, ist noch nicht sicher, denn noch wehrt sich der Bürgerprotest dagegen.




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