Sonntag, 30. März 2014

Frühling auf dem Kahlstein (30.3.2014, Nordböhmen)


Heute war ein wunderschöner, sonniger und warmer (20° C) Frühlingstag. Also der ideale Tag, wieder einmal den Kahlstein unweit von Hirschberg am See (Doksy) zu besuchen, um mal zu schauen, was denn alles schon Ende März am blühen ist...



Die Schlehbüsche (Prunus spinosa) waren kurz vor dem aufblühen...


Zwischen den Hecken waren ab und an die zierlichen Wald-Goldsterne (Gagea lutea) auszumachen...


Dieser C-Falter (Polygonia c-album) hat den Winter ganz gut überstanden. Außerdem waren noch in großer Zahl Zitronenfalter unterwegs. Auf dem Kahlstein haben wir neben einem "Kleinen Fuchs" sogar schon einen Admiral beobachten können. Ich vermute, er hat den relativ milden Winter überlebt und ist kein Exemplar, der aus Norditalien über die Alpen eingeflogen ist (der Admiral ist ein Wanderfalter).


Wunderbar duften die Märzveilchen  (Viola odorata)...


Efeu-Ehrenpreis (Veronica hederifolia).


Auch die ersten Sternmieren (Stellaria holostea) waren schon aufgeblüht...



Der gesamte Waldboden des Kahlsteins (ein Basaltfelsen) ist mit Waldbingelkraut (Mercurialis perennis) bedeckt...


Aus dieser auffälligen Blattrosette entwickelt sich im Juni eine stattliche Türkenbundlilie (Lilium martagon).




In großer Zahl und in wunderschönen Farben bedecken Wilde Stiefmütterchen (Viola tricolor) die mehr oder weniger kahlen Basaltfelsen...



Auch einzelne Exemplare des Berg-Steinkrauts (Alyssium montanum) sind bereits zu sehen...


Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias).


Zwei Marienkäfer beim Liebesspiel...


Ein kleines, unscheinbares Nelkengewächs, das nur kurz im Frühling blüht, ist die Doldige Spurre (Holosteum umbellatum).


Acker-Spörgel oder Acker-Spark (Spergula arvensis) - Mitte -


Zierliche Blüte des Acker-Spörgels


Die winzig kleine Blüte des Frühlings-Hungerblümchen (Erophila verna)


Zwei Feuerwanzen



Sehr gefreut hat mich die Begegnung mit dieser kleinen Springspinne. Sie war auf dem warmen Felsen so schnell unterwegs, daß ich sie kaum fotografieren konnte. Es handelt sich bei ihr um die Art Asianellus festivus (ein Männchen), die eher zu den seltenen einheimischen Springspinnen gehört.




Überall und in großer Zahl besiedeln Leberblümchen (Hepatica nobilis) den Laubwaldgürtel des Kahlsteins. Ihre typisch geformten Blätter erscheinen erst, nach dem sie verblüht sind.


Ab und zu leuchtet ein Gelbes Buschwindröschen (Anemone ranunculoides) zwischen den Leberblümchen hervor...



Wald-Schlüsselblume (Primula eliator). Ihr fehlt der orangene Ring um die Blütenbasis, welche das Unterscheidungsmerkmal zur Wiesenschlüsselblume ist.



Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum).



Und auch Maiblumen blühen bereits - obwohl es immer noch März ist...

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