Ein Gastbeitrag von Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf
Mit dem PKW fährt man von Pirna über Mockethal und Dorf Wehlen nach
Stadt Wehlen. Parken kann man am Elbparkplatz (GPS: 50°57'22"N,
14°01'56"E).
Man kann auch mit S-Bahn oder PKW von der anderen Elbseite aus Pötzscha mit der Fähre oder mit der Sächsischen Dampfschifffahrt direkt nach Stadt Wehlen gelangen.
Man kann auch mit S-Bahn oder PKW von der anderen Elbseite aus Pötzscha mit der Fähre oder mit der Sächsischen Dampfschifffahrt direkt nach Stadt Wehlen gelangen.
Das Dampfschiff „Kurort Rathen“ an der Anlegestelle Stadt Wehlen
Die Fähre Stadt Wehlen an der Anlegestelle Pötzscha
Die Reste der Burg Wehlen findet man nahe am Stadtzentrum oberhalb der Kirche.
Markt und Kirche von Stadt Wehlen
Der neue Aussichtsturm auf den Überresten der Burgruine
Am Schlossberg hinter der Kirche geht es steil bergauf.
Vom Markt bis zum Turm sind es nur 150 Meter, es müssen aber 30 Höhenmeter überwunden werden.
Vom Markt bis zum Turm sind es nur 150 Meter, es müssen aber 30 Höhenmeter überwunden werden.
Der zweite Teil des Weges führt über den erneuerten südlichen Treppenaufgang, der 1820 angelegt wurde.
Das Modell von der Burg Wehlen
sandfarben: nicht mehr existierende Mauern und Gebäude
graubeige: erhaltene Mauern und Gebäudereste
sandfarben: nicht mehr existierende Mauern und Gebäude
graubeige: erhaltene Mauern und Gebäudereste
Im Anhang finden Sie den Text einer dreisprachigen Infotafel am Treppenaufgang zur Burg.
Die Burg nahm eine Fläche von etwa 85 x 16 Meter ein.
Die folgenden Angaben wurden einer weiteren Infotafel entnommen (fett + kursiv):
Historische Daten
1269
"castrum Wylin" erstmals urkundlich genannt
14./15. Jhd.
im Besitz der Familien von Köckeritz
Die folgenden Angaben wurden einer weiteren Infotafel entnommen (fett + kursiv):
Historische Daten
1269
"castrum Wylin" erstmals urkundlich genannt
14./15. Jhd.
im Besitz der Familien von Köckeritz
Gemälde von Alexander Thiele: Turm der Burg um 1730
1450
Beginn des langsamen Verfalls der Burg
1550
Kurfürst August schenkt das Baumaterial "das alte Holtz- und Eisenwerg an dem unbewonten Schlosse zw Welen" nach Hohnstein und Neustadt
Beginn des langsamen Verfalls der Burg
1550
Kurfürst August schenkt das Baumaterial "das alte Holtz- und Eisenwerg an dem unbewonten Schlosse zw Welen" nach Hohnstein und Neustadt
Basilius Grundmann 1753: Stadt und Burgruine Wehlen vom linken Elbufer (Ausschnitt)
1882
Der Gebirgsverein für die Sächsische Schweiz kauft die Ruine vom Staatsfiskus für 300 Mark mit der Maßgabe, die Burgruine als Aussichtspunkt zu erhalten
Der Gebirgsverein für die Sächsische Schweiz kauft die Ruine vom Staatsfiskus für 300 Mark mit der Maßgabe, die Burgruine als Aussichtspunkt zu erhalten
Jubiläumspostkarte „700 JAHRE WEHLEN“ von 1947
Der 1886 errichtete Aussichtsturm auf einem alten Foto – Ansicht mit dem Keller von Osten
Eine Interessengemeinschaft kümmerte sich seit 2017 um Pflege und teilweise Wiederherstellung der Burg.
Der Turm sollte wieder ein Sandsteinbau in Anlehnung an historische Gemälde werden. Die Bilder entstanden aber erst Jahrhunderte nach dem Verfall der Burg, waren also kein reales Abbild. Deshalb wurde ein Nachbau aus Denkmalschutzgründen abgelehnt.
Der Turm sollte wieder ein Sandsteinbau in Anlehnung an historische Gemälde werden. Die Bilder entstanden aber erst Jahrhunderte nach dem Verfall der Burg, waren also kein reales Abbild. Deshalb wurde ein Nachbau aus Denkmalschutzgründen abgelehnt.
Der alte Aussichtsturm auf einer Postkarte um 1910
So wurde ab 2024 auf dem ursprünglichen Turmstumpf ein moderner
Aussichtsturm errichtet. Die Einweihung fand am 21. Juni 2025 statt.
Ansicht von Osten mit Kellereingang – Die Silhouette erinnert nur entfernt an das alte Gemäuer.
Deshalb gehen die Meinungen über das Bauwerk weit auseinander.
Deshalb gehen die Meinungen über das Bauwerk weit auseinander.
Das begehbare Kellergewölbe
Orientierungstafel auf der alten Burgmauer
Wenige Wochen nach der Einweihung waren noch nicht alle Arbeiten um den Turm abgeschlossen.
Der Zugang zum neuen Turm erfolgt auf der Westseite über eine Außentreppe.
Von der betonierten Decke führt eine weitere Treppe zur oberen Ebene.
Der Turm ist eine Metallkonstruktion. Die Fassade aus rotbraunen Lochblechen deutet die alten Mauern an.
Die Plattform besteht aus Lichtgitterrosten. Die Außenmauern wurden zum Wetterschutz mit verzinkten Blechen abgedeckt.









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