Samstag, 28. Januar 2012

Metamorphose: Vom Braunkohleloch zum Natur- und Erholungsparadies

Olbersdorfer Braunkohlegrube während der Renaturierungsphase - ein Gastbeitrag von Werner Schorisch, Zittau.


Blick auf das Zittauer Gebirge mit Töpfer, Hochwald, Oybin, Ameisen- und Jonsberg sowie der Lausche. Die Plattenbauten ("Golan-Höhen") entstanden Mitte der 80ziger Jahre und sollten den Dorfbewohnern neuen Wohnraum bieten, wenn Olbersdorf (Vordergrund) weggebaggert wird...


Wenn es nach den Wirtschaftsführern der DDR gegangen wäre, würde sich heute um Zittau ein großes Kohleloch mit lärmenden Baggern und Abraumförderbändern - wie im benachbarten Polen zu besichtigen - öffnen. Aber durch die Wende ist dieser Kelch an der über 755 Jahr alten Stadt Gott sei Dank vorüber gegangen. 1990 kam die erlösende Nachricht - der Braunkohletagebau wird eingestellt. In den nächsten 9 Jahren erfolgte eine Sanierung und Renaturierung und mit der 2. Sächsischen Landesgartenschau, die hier 1999 stattfand, konnte den Zittauern und ihren Gästen ein neues Naherholungsgebiet - der "Olbersdorfer See" übergeben werden. Die folgenden Aufnahmen, entstanden wahrscheinlich 1997, dokumentieren diese Renaturierungsarbeiten.







Und hier zum Vergleich noch eine ziemlich aktuelle Karte...

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