Montag, 5. Januar 2015

Ein Dorfmuseum in der Nachbarschaft (Eckartsberg bei Zittau in der schönen Oberlausitz)


Auf Eckartsberger Flur vor den Toren der Stadt Zittau befindet sich ein dörfliches Kleinod. Hier, im Grundstück Feldstr. 7, dem ehemaligen Altmann'schen Hof, engagiert sich seit Jahren ein Verein beim Aufbau eines Dorfmuseums. Mit viel Einsatzfreude und soweit es die Mittel erlauben, wird der Dreiseithof saniert und der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Mit dem Museum sollen die Erinnerung an die landwirtschaftliche Entwicklung im Raum Eckartsberg wach gehalten werden und am Beispiel des Gutes die Arbeit und das Leben auf einem ländlichen Anwesen veranschaulicht werden. 

In dem an der Straße gelegenen Wohnhaus wird die Ausstattung eines alten Bauernhauses gezeigt. Eine Scheune beherbergt die Ausstellung alter Landtechnik. Bemerkenswert daran ist, dass die Exponate unentgeltlich zusammengetragen werden konnten. Im Hauptgebäude wurde zuletzt der Stall rekonstruiert und steht für größere Veranstaltungen oder Ausstellungen zur Verfügung. Der Verein ist bemüht, periodische Ausstellungen zu präsentieren und ist für Anregungen und Unterstützung dankbar. 

An der stetigen Erweiterung des Interieurs und der Exponate ist der Verein immer interessiert. Wer über historisches Material, alte Gerätschaften und Haushaltsgegenstände verfügt, welche die Ausstellung bereichern könnten, und nicht weiß, wohin damit, könnte den Verein damit freundlicherweise unterstützen.

Jeweils am letzten Sonntag eines Monats öffnet das Museum für Besucher. Für einen Imbiss bzw. Kaffee und Kuchen ist dabei gesorgt. Eine gute Gelegenheit also für einen Wochenendausflug der Eckartsberger Einwohner, aber auch eine interessante und gemütliche Abwechslung für Interessenten aus der Stadt Zittau und der umliegenden Gemeinden, zumal der Blick über die Heimatstadt und auf das Zittauer-, Jeschken- und Isergebirge aus dieser Ortslage einmalig ist. Fußläufig ist der Altmann' sche Hof aus Zittau gut zu erreichen, Parkplätze sind aber auch vorhanden.


Das Museum


Ausstellung historischer landwirtschaftlicher Geräte und Maschinen





Der Hof symbolisiert ein typisches ländliches Anwesen,,,



... mit wunderbaren Aussichten auf die umliegende Landschaft.



1 Kommentar:

  1. ooooh, Paradies: in alter 'Romantik' von Architektur herumstoebern!
    Empfehle auch Schwarzwald-Museum und das Daenische in der Naehe von Kopenhagen.

    Was mich allerdings an den hiesigen Australischen - vor allem 'Landwirtschaftlichen Museen' - immer ganz enorm fasziniert: Aufgrund der Einwanderer aus 'Jodwehdeh' der Welt, haben diese mitunter auch DIEse aus IHREM Lande ihnen bekannten Maschinen eingefuehrt = und DAdurch kann man dann - mitunter - Sachen sehen/erleben!
    Auch wenn eine dtsch. Freundin von mir dann irgendwann genervt bei einem WEITEREN dieser Museen aufschrie "habt ihr denn sonst gaaar nuetschts Anderes hier" und ich darauf 'schnieff' antwortete "leider nein, wir sind als 'offiziell kultiviertes Land' nocht zu jung; inkl. dass hier aufgrund des Wetters wenig wirklich wegrostet und darum - zu DEInem Glueck - noch gar nicht hier anzusehen ist - und jetzt komm; da durchwandern haelt schlanker als ein Restaurant-Besuch oder sonst. Picknick!" ;-)

    LG, Gerlinde

    PS: Die dtsch. Museen dieser Art muss ich mir jetzt immer eindeutig OHNE sie (= diese Freundin) ansehen :-D, ich angeblicher 'Spinner', ich ! Weeell, Zertifikate - egal welcher Art - sind niiie schlecht, oder :-D ?

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