Donnerstag, 20. August 2015

Großer Schillerfalter

Ein Gastbeitrag von Burkhard Zenk, Auerswalde bei Chemnitz

Der Große Schillerfalter (Apatura iris) ist gar nicht so selten, wie man vielleicht bei seinem exotischen Aussehen glauben mag. Er hält sich nur in der Tageszeit, wo es einen gewöhnlich in die Natur hinaus treibt, unsichtbar über den Baumwipfeln auf. Aber dagegen kann man etwas tun. Das Geheimrezept heißt "Harzer Sauermilchkäse", im Volksmund wegen seines interessanten Geruchs (besonders, wenn er schon eine Zeit in der Sonne gelegen hat - und genau einen solchen brauchen wir) auch "Stinkerkäse" genannt. Wenn man also eine Stelle erkundet hat, wo es Pappeln und Schillerfalter gibt, dann an einer lichten fotogenen Stelle den schon zerlaufenden Sauermilchkäse auslegen und harren, was da kommt. Mit etwas Glück erschnuppert der Schillerfalter (ob "Großer" oder "Kleiner" spielt dabei keine Rolle. Auch der "Große Eisvogel" und der Trauermantel liebt Käse aus dem Harz) den Käseduft und landet neben dem Käse, um seinen Rüssel darin einzutauchen. Wenn nicht, kann man auf jeden Fall jede Menge Fliegen beobachten...

Kommentare:

  1. Deinen Tip zum Anlocken habe ich mit erstaunen gelesen. Einmal ist er mir auch begegnet, allerdings, die Flügel hat er nicht geöffnet. Ein wunderschöner Schmetterling für den es sich lohnt "Harzer-Stinker" zu kaufen, ich werde es versuchen.
    Lieber Gruß
    von Edith

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  2. https://www.facebook.com/photo.php?fbid=752272791562572&set=p.752272791562572&type=1&theater
    Hoffe, der Link lässt sich öffen.....Foto habe ich vor zwei Wochen in Blekinge/Südschweden gemacht.....Gruß aus Görlitz, Joachim Schulze

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