Freitag, 3. März 2017

Eine Runde um das Gebiet der Mühlsteinbrüche von Jonsdorf im Winter

Ein Gastbeitrag von Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf



Eine Wanderung weit außen um das Gebiet der Mühlsteinbrüche herum kann auch im Winter reizvoll, je nach Schneelage aber auch streckenweise anspruchsvoll sein. Als Ausgangspunkt für diese große Runde eignet sich der Parkplatz am Gebirgsbad in Jonsdorf. Selbstverständlich ist auch die Anreise mit der Schmalspurbahn möglich.



Durch die Ortslage hindurch wandert man Richtung Gondelfahrt         


Dahinter grüßen die Nonnenfelsen, die aber heute nicht das Ziel sind. Wir gehen immer den Wanderweg zur tschechischen Grenze hinauf.

Historischer Grenzstein mit der Inschrift „Gemeinde Jonsdorf“, Rückseite „Gutsbezirk Waltersdorf“  

Viele Wege sind im Winter nicht begehbar         


Tief verschneite Wegränder




Sogar im tiefsten Winter gibt es recht frische Baumpilze 


 Links zwischen den Bäumen ist der Schalkstein zu sehen


Hier mündet der Skiwanderweg 


Wegweiser am Grenzübergang


Von hier gehen wir nach rechts 


Schon nach wenigen Schritten erreicht man die Schutzhütte am Falkenstein 


Der Falkenstein ist ein beliebter Kletterfelsen



Gleich nebenan befindet sich der Rabenstein. Rechts erkennt man noch Überreste vom ehemaligen Gasthaus.         


Der obere Teil der Rabensteine


Bei Sonnenschein auf dem Plateau der Rabensteine. Bei knietiefem Schnee kein einfaches Hinkommen!         




Die Grundmauern vom Gasthaus         


Auf dem Rückweg noch ein Blick zum Falkenstein         


Der Bornweg führt in östlicher Richtung immer an der Grenze entlang         



Gleich dahinter erhebt sich auf tschechischer Seite eine mächtige Phonolithkuppe         


An der Grenze geht es weiter in Richtung Rehsteine         


Der Weg wird im Winter nur wenig begangen         




 Etwa 50 Meter neben dem Weg liegen die Rehsteine 


Dorthin gelangt man nur äußerst mühsam – „Erstbegehung“ in mehr als knietiefem Schnee! Den Aussichtspunkt kann man unter den Bedingungen leider nicht erreichen.         


Auf dem viel begangenen Flügelweg geht es Richtung Jonsdorf


Entlang von diesem Weg gibt es mehrere interessante Felsen         






An einer Weggablung liegt diese Schutzhütte


 Hier lohnt sich auch im Winter der Weg links zum Schwarzen Loch         


In einer Sandsteinschlucht liegt der künstliche Zugang zum Steinbruch         


Verwitterungserscheinungen in der Zugangsgasse


Auch wenn der Eingang verschlossen ist lohnt sich ein Blick durch das Gitter         


Der 66 Meter lange Tunnel zum Abtransport der Mühlstein-Rohlinge wurde1892 erbaut. Ursprünglich nur 2 Meter hoch wurde er bis 1915 auf 9,5 Meter vertieft, da der Abbau im Schwarzen Loch immer weiter nach unten ging. 


Auf dem Weg zum Kroatzbeerwinkel


Dicht bei den ersten Häusern von Jonsdorf: Die Klausenspitze, ein Kletterfelsen mit Gipfelbuch, aber ohne Abseilring!         


Wenn man noch Lust hat empfiehlt sich ein Abstecher zum Spitzstein am Jonsberghang         



Wetterfahne auf dem Spitzstein


Auf dem Weg abwärts zum Parkplatz beim Gebirgsbad haben die Wildschweine ganze Arbeit geleistet!         


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