Dienstag, 5. Mai 2015

Auf dem Hainewalder Hutberg (Hermeshöhe, Oberlausitz)

Ein Gastbeitrag von Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf

Bei einem Spaziergang um die "Hermeshöhe", wie der Hainewalder Hutberg früher einmal genannt wurde, ergeben sich schöne Ausblicke auf Zittau, das Zittauer Gebirge und das Gebirgsvorland.


Im Hintergrund Lausitzer Gebirge zwischen Lausche und Tanneberg




Der ehemalige Phonolithsteinbruch...



Der Phonolith erscheint hier weiß wie Kalkstein - der Grund ist seine helle Verwitterungsrinde




Die gelb blühende Gewöhnliche Mahonie ist sicherlich durch abgelagerte Gartenabfälle in den Steinbruch gelangt.



Blick zur Lausche



Links der Breite Berg


und hier ist er rechts zu sehen.


Blick Richtung Roschertal


Hainewalder Kirche



Das Hainewalder Schloss


Montag, 4. Mai 2015

Veränderliche Sterne (6) - Pulsationsveränderliche I - Delta-Cepheiden


Mein Vorlesungsmanuskript "Sterne (45)" können Sie über folgenden Link als PDF-Datei herunterladen:



Sonntag, 3. Mai 2015

Die tausendjährige Linde in Kessel (Kotel) zwischen Böhmisch-Aicha und Oschitz

Ein Gastbeitrag von Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf

Bei einer Fahrt um den Jeschken kam ich durch den kleinen Ort Kotel - Kessel. Ein braunes Schild machte mich auf die dortige Linde aufmerksam. Deshalb bog ich von der Hauptstraße in den Ort ab, wo es malerischen Häuschen gibt. 

Die Altersangaben der großen Linde variieren von 870 bis 950 Jahre. Der Stammumfang beträgt am Fuß 12,5 Meter und in zwei Metern Höhe 9,5 Meter. In dem hohlen Baumstamm mit einem Rauminhalt von 12 Kubikmetern sollen 20 Kinder Platz finden. 

Neben dieser Linde befindet sich noch eine weitere, deren Alter auf 470 bis 530 Jahre geschätzt wird. Diese Linde hat einen Stammumfang von 6,5 Metern am Fuß und in zwei Meter Höhe immer noch 4,8 Meter. 







Wer dann noch etwas Zeit hat, kann dann gerne noch die eigentliche Attraktion des Ortes, den Kalvarienberg, besuchen.




Samstag, 2. Mai 2015

Die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Oberpolitz - wo Wenzel Hocke ("Hockewanzl") wirkte...


Ich wählte diesmal nicht den Weg über das Eingangsportal der in den Jahren 1689 bis 1725 erbauten Wallfahrtskirche, sondern den Weg außen herum.



Von dort hat man einen Blick auf das Dekanatsgebäude, in dem seit 1724 die Erzdechanten von Opberpolitz ihren Amtssitz hatten.


Hier sieht man, dass wieder einmal eine Renovierung dem Kirchenkomplex gut tun würde.Vielleicht ist dafür in den nächsten Jahren etwas Geld übrig... In der Außenwand des Kreuzgangs haben sich Öffnungen und Risse gebildet, durch die man gerade so eine Hand mit einer kleinen Kamera stecken kann. Die Aufnahmen zeigten Überraschendes...






Eingangsportal zur barocken, von Giulio und Octavio Broggio (von ihnen stammt auch die Kirche von Großmergthal) unter der Agide von Herzog Julius Franz von Sachsen-Lauenburg (1641–1689) und seiner Tochter erbauten Wallfahrtskirche mit Kreuzgang.



Im Kreuzgang findet man verschiedene Altäre sowie renovierte Kreuzgangbilder...







Um Oberpolitz ist der Frühling ausgebrochen...


"Hockewanzl" - der "Eulenspiegel" Nordböhmens...




Hexenfeuer in Eckartsberg...

Ein Gastbeitrag von Björn Ehrlich, Zittau-Hörnitz










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