Sonntag, 2. September 2012

Ein Kleinod meines Gartens: Die Gartenkreuzspinne

Gartenkreuzspinne

Gestern Abend konnte ich in den langen Werbepausen des Films "Kopfgeld" auf VOX (ja, ich habe mal Fernsehen geschaut statt Büchel zu schreiben - nicht nur die Nachrichten) bei mir im Garten diese hübsche Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) beobachten. Sie kann noch viel größer werden (bis fast 2 cm) als dieses knapp 1 cm große Exemplar, welches zwischen den Blüten im Gartenblumentopf ihr Radnetz gebaut hat. Kreuzspinnen ernähren sich bekanntlich von allen möglichen Insekten, die sie in ihren Netzen fangen. Selbst stachelbewehrte Wespen, Bienen und Hummeln sind vor ihr nicht sicher. Die im Netz gefangene Beute wird von der Spinne gebissen (keine Angst, Kreuzspinnen können keine Menschen beißen, dazu ist unsere Haut viel zu zäh) und mit Spinnenfäden umwickelt, durch Verdauungsenzyme zersetzt und schließlich als Proteincocktail ausgesaugt. Wenn die Spinne satt ist, spinnt sie ihre Beute ein und hängt sie als Vorrat in ihr Netz. Also achten Sie mal drauf. Die beste Zeit zur Kreuzspinnenbeobachtung ist die Abenddämmerung, wenn sie ihre Netze neu bauen oder alte Netze ausbessern - sowie die Nacht, wenn sie in der Mitte ihres Netzes auf Beute lauern...

Gartenkreuzspinne

Gartenkreuzspinne

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